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Die Natur als Erfindung des Menschen
Geisteswissenschaften   Homo Faber

Homo Faber Variation 3

Klasse 11-3 Sommer 1999 mit Ulrich Schulz

Max Frisch

Faber erfindet

seine eigene Welt

hierEinleitung und didaktische Anmerkungen;

 

Das Bild zeigt Max Frisch in jüngeren Jahren.

nahFabers Erfindung
der natülichen Umwel
t
Die Schauplätze des Romans und ihre Bedeutung
Faber Einstellung zur Natur
Faber Ausdrucksweise, seine Veränderung der Sprache
Sonja, Kathrin,
Miriam, Marc, Claus
nahFabers Erfindung
der Natur der Frau
Vergleich zwischen der Natur und der Frau
Fabers Einstelllung zur Frau als Sexualpartnerin
Fabers Wandlung im Verlauf des Buches
Kristina, Julia, Katja,
Berenike, Katharina
nahFabers Erfindung
der Natur des Mannes
Fabers Einstellung zu Männern
Fabers Beziehungen zu Frauen
Maik, Hinnerk, Clemens, Jörn
nahFabers Erfindung
der Natur des menschlichen Körpers
Fabers Vorstellung von der Konstuktion des Körpers
Fabers Verharmlosung seiner Magenbeschwerden
Fabers Magenkrebs
Fabers Verhältnis zur Sexualität
Fabers Änderung der Einstellung zu seinem Körper
Johannes, Oliver, Steen,
Nabil, Jan-Kristof
nahHomo Faber, ein Thema mit Variationen, weitere Homo-Faber-Projekte finden Sie auf der Hauptseite

Einleitung und didaktische Anmerkungen

Walter Faber, die Hauptfigur des Romans "Homo faber" von Max Frisch, verkörpert zu Beginn der Handlung ein scheinbar ungebrochenes technizistisches Weltbild, das allerdings im weiteren Verlauf mehr und mehr erschüttert wird.

In der Berechenbarkeit der Maschine, in ihrer völlig rationalen Existenz liegt für Faber ein Faszinosum, das ihn blind macht für ihre gleichzeitige Leblosigkeit, blind gegenüber dem Leben überhaupt. Frisch selbst hat einmal gesagt, Faber sei "ein verhinderter Mensch, der von sich selbst ein Bildnis gemacht hat, ... das ihn verhindert, zu sich selbst zu kommen".

Faber hasst den natürlichen, den irrationalen, den eigentlich lebendigen Teil seiner Existenz. Für ihn ist sie grundlegend mit dem Fluch des "Fleisches" belastet, in seiner Natürlichkeit bleibt der Mensch weit zurück hinter der Idealität der Maschine.

Dementsprechend nimmt Faber die Welt in ihren natürlichen Erscheinungen, also auch sich, wahr, dementsprechend "erfindet" Faber sich die Natur.

Dieser Natur-"Erfindung" unter verschiedenen Aspekten nachzugehen war das Thema eines Unterrichtsprojektes im Deutschunterricht einer 11. Klasse im Schuljahr 1998/99. Damit sollte unmittelbar an das Thema unseres EXPO-Projektes "Die Natur als Erfindung des Menschen" angeknüpft werden.

Nach der selbstständigen Lektüre des Romans und einem gemeinsam erarbeiteten Verständnis seiner Erzählstruktur, die den SchülerInnen beim Lesen Schwierigkeiten bereitet hatte, wurden in Kleingruppen unter dem Oberthema "Die Natur als Erfindung des Menschen Walter Faber" die folgenden Aspekte bearbeitet:

Die Gruppen machten sich zunächst die inhaltlichen Anforderungen der Untersuchungsaspekte klar und lasen anschließend den Roman noch einmal, um Textstellen für ihre Interpretationsarbeit zu finden. Diese Textstellen wurden in den Gruppen diskutiert und einer vorläufigen Interpretation unterzogen. In der folgenden Arbeitsphase wurde - um den Zeitaufwand für eigene Bibliotheksrecherchen zu ersparen - ein Stapel Sekundärliteratur zur Verfügung gestellt, den die SchülerInnen sichteten und themenbezogen auswerteten. Auf der Grundlage einer Feingliederung zu ihrem Untersuchungsaspekt, die jede Gruppe anfertigen musste, schlossen sich intensive Beratungsgespäche zwischen der Lehrkraft und den Arbeitsgruppen an, die danach ihre Ergebnisse schriftlich formulierten. Diese Texte wurden korrigiert und bewertet und abschließend in verbesserter Form erneut in den PC eingegeben.



obenKlasse 11-3 mit Ulrich Schulz Datum: Mai 99. Letzte Änderung am  29. März 2000
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