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Die Natur als Erfindung des Menschen
Geisteswissenschaften   Lyrik-Malerei

Natur und Stadt in Lyrik und Malerei, ein Projekt in Deutsch und Kunst, Klasse 10 F 1 Frühjahr 1999

Ausgeteilt wurde das Gedicht "Schönes , grünes weiches Gras" von Arno Holz. Hausaufgabe war, das Verhältnis von lyrischem Ich und Natur herauszufinden.

Arno Holz, Schönes, grünes, weiches Gras 1898



Schönes, grünes, weiches Gras.
Drin lieg ich.
Mitten zwischen Butterblumen!

Über mir
warm,
der Himmel:
ein weites, zitterndes Weiß,
das mir die Augen langsam, ganz langsam
schließt

Wehende Luft ... ein zartes Summen.

Nun bin ich fern
von jeder Welt,
ein sanftes Rot erfüllt mich ganz,
und deutlich spür ich,
wie die Sonne mir durchs Blut rinnt -
minutenlang

Versunken Alles. Nur noch ich.

Selig.

2.2. - 2. Std.

Bei der Besprechung der Hausaufgaben stellte sich heraus, das zwar einige richtige Ergebnisse herausgefunden waren, aber die Genauigkeit der Untersuchung darunter litt, dass der Unterschied zwischen der Interpretation und den Belegen aus dem Text nicht genau genug beachtet wurde. Deswegen stellten wir eine Arbeitsanleitung zusammen. Als erster Schritt sollten Interpretationsthesen formuliert werden, die dann zu belegen waren. Anhand dieses Vorgehens wurde die Hausaufgaben gemeinsam vervollständigt.



obenKlasse 10 F1 Gisela Müller  Rolf Wyrwas  Datum: Mai 99. Letzte Änderung am 08. August 2002
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