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Die Natur als Erfindung des Menschen
Geisteswissenschaften   Goethe: Faust


Aula - Café zum Goethejahr , ein Projekt des Leistungskurses Deutsch, Jg. 12, 11.2.99

Fausttragödie


Fausts höchstes Bestreben ist es die Erkenntnis der Welt zu erlangen. Doch begreift er schnell, dass ihn alles erlernte Wissen nicht weiterbringt. Er erfasst die Begrenztheit des menschlichen Wissens. Diese Erkenntnis führt dazu, dass er sich der Magie zuwendet um sein Ziel zu erreichen. So beschwört er den Erdgeist, doch kann er ihn nicht auf Erden halten. Wieder wird ihm die Unvollkommenheit des Menschen bewusst.Dieses ruft eine tiefe Verzweiflung in Faust hervor, die ihn fast in den Selbstmord treibt.
Kurz darauf erscheint der Teufel Mephistopheles. Er macht Faust den Vorschlag mit seiner Hilfe alle Höhen und Tiefen des Lebens zu erleben. Als Gegenleistung hierfür muss Faust dem Teufel seine Seele versprechen. Fausts Schicksal soll in dem Moment besiegelt sein, in dem er eine vollkommene Befriedigung seiner innersten Bedürfnisse verspürt.
Dem pakt geht eine Wette zwischen Gott und Teufel voran, in der diese darum gewettet haben, dass es dem Teufel nicht gelingen wird, Faust Gott abspenstig zu machen. Mephisto versucht seine Wette zu gewinnen, indem er Faust alle Höhen und Tiefen der Sinnlichkeit durchleben lässt.

Wir zeigen drei Szenen, in denen der Umgang mit der Wissenschaft im Zentrum steht:
1. Nacht - Monolog Fausts "Habe, nun ach..."
2. Nacht - Wagner - Faust
3. Studierzimmer - Schüler - Mephisto
Was ein Professor im 18. Jahrhundert erreichen kann, soll am Beispiel Professor Schlözers aus Göttingen deutlich werden.



Dorothea Corswandt



obenLeistungskurs 12 Gisela Müller  [Dr. Dörte Haftendorn Datum: Februar 99. Letzte Änderung am 25. Mai 2002
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