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18. Das Glasmännlein hilft zum neuen Leben

"Sie möchten dir verzeihen", sagte das Glasmännlein. "Denn du fühlst, daß du etwas Schlimmes getan hast. Es soll alles vergessen sein. Geh jetzt in das Haus deines Vaters und arbeite als Köhler. Wenn du fleißig bist und dein Handwerk ehrst, werden dich deine Nachbarn anerkennen. Dafür brauchst du kein Gold." Das Glasmännlein verschwand. Die drei dankten ihm.

Daheim fanden sie Peters großes Haus nicht mehr, ein Blitz hatte es zerstört. Aber aus der Hütte des Vaters war ein schönes Bauernhaus geworden. Frau Lisbeth freute sich, und Peter arbeitete fleißig in seinem Beruf und war bei den Nachbarn angesehen. Er liebte seine Frau, ehrte seine Mutter und gab den Bettlern zu essen und zu trinken.

Nach einem Jahr bekamen Lisbeth und er das erste Kind, einen Sohn. Peter wünschte sich das Glasmännlein als Paten und ging in den Wald, um es darum zu bitten. Aber der gute Geist erschien nicht, doch ein kurzer Windstoß warf Peter einige Tannenzapfen vor die Füße, die Peter zur Erinnerung einsteckte. Zu Hause fand Peters Mutter lauter Geldrollen in den Taschen. Das war das Patengeschenk für den kleinen Munk.

Noch im hohen Alter sagte Peter. "Es ist doch besser, zufrieden zu sein mit wenigem, als Gold und Güter zu haben und ein kaltes Herz."

Robert

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obenKlasse 7L Web: Gisela Müller  Dr. Dörte Haftendorn  Datum: Mai 98. Letzte Änderung am 21. Oktober 1999
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