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Die Natur als Erfindung des Menschen
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„Industrie- und Entwicklungsländer“

assmb07 asemb08 Diese Assemblage soll den Unterschied zwischen den Industrieländern und den Entwicklungsländern versinnbildlichen. Der Maschendraht stellt die Grenze zwischen Industrieländern und Entwicklungsländern dar. Unter ihm sind die Menschen der Dritten Weit, die in Müll, Dreck und Chaos leben, als stehende und umgefallene, abgebrannte Streichhölzer, die keine Chance haben jemals diesen zu entfliehen. Die vier Nägel mit den Dübeln auf dem Kopf durchstoßen diese Grenze, denn sie symbolisieren die Mächte, die hier herrschen: Gewalt, Korruption und Geld. Diese herrschen natürlich auch bei "uns" und stehen deshalb ganz dicht im Zusammenhang mit Staat und Geld, die die Drahtfigur mit den dahinter aufgeklebten Keilen darstellt. Sie hat alle Fäden in der Hand. Der angenagelte Taschenrechner steht für die Formeln und Regeln, die wir aufstellen, um die Natur und die "gewollte" Ordnung in unserer Gesellschaft zu fassen. Doch sie wackelt, die Ordnung:

Ich meine damit, dass unsere Gesellschaft nicht mehr nachdenkt, sondern von den Fäden der Macht völlig eingenommen ist. Hier "herrscht" Ordnung.

Marius Beyer



obenAutoren: Projektgruppe Entartete Kunst, Fred Radewaldt   Datum: März: 98  Letzte Änderung am 02. Mai 2001
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