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Die Natur als Erfindung des Menschen
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Die Mitglieder der Comedian Harmonists
CykowskyFrommermannLeschnikow
BibertiCollinBootz

obHarry Frommermann:

Er wurde am 12.10.1906 in Berlin als Sohn eines sehr musikalischen Vaters geboren. Seit seinem vierten Lebensjahr nahm dieser ihn zu Proben der Berliner Philharmonika mit. Außer, daß er kein besonders fleißiger Schüler war, ist von seiner Jugend wenig bekannt.

Neben seinem Interesse für Literatur hatte er eine Leidenschaft fürs Theaterspielen, weswegen er sich mit sechzehn entschließt Schauspieler zu werden. Aufgrund einer Grammophon- aufnahme der Revellers entschloß er sich eine ähnliche Gruppe zu gründen. Während seiner Arbeit an neuen Arrengements achtete er besonders darauf nicht die Revellers zu imitieren. Er war das Herz der Comedian Harmonists. Am 29.10.1975 starb er.

ob

Erwin Bootz:

Am 30.6.1907 in Stettin geboren, lebte er zusammen mit sechs Geschwistern bei seinen Eltern, die Grammonphone verkauften. Durch viele Klavieraufnahmen annimiert, begann er bereits mit vier Jahren, Klavier zu spielen. Aufgrund der Tatsache, daß auch andere diese Karriere empfahlen, kam er mit 17 Jahren auf eine Musikhochschule in Berlin. Dort lernte er Leschnikov kennen, der ihn später als Pianisten zu den Comdedian Harmo- nists brachte. Er starb am 27.12.1982.

Robert Biberti:

Als ein französischer Staatsbürger wurde er am 5.6.1902 in Berlin geboren. Sein Vater war Sänger und er hatte einen älteren Bruder. Bis 1917 ging er zur Schule, danach lernte er von seinem Vater das Holzschnitzen und arbeitet so eine Weile. 1921 hatte er seinen ersten öffentlichen Auftritt, ab 1923 eine feste Anstellung. In der Zeit begann er auch mit dem Hofsingen, das er längere Zeit mit zwei Kollegen betrieb. Ab 1925 sang er im Chor der städtischen Oper und 1927 kam er durch die Anzeige Frommermanns zu den Comeian Harmonists. Er starb am 2.11.1985 im Alter von 83 Jahren als Witwer.

obRoman Cycowski:

Er wurde am 25.1.1901 in Lodz geboren, wo er mit 8 Geschwistern aufwuchs. Mit 11 Jahren lernte er als Kantor zu singen, wollte jedoch dann lieber Kapellmeister werden. 1918 ging er für ein Jahr freiwillig zum Millitär, dort gefiel es ihm jedoch nicht, weswe- gen er 1920 nach Deutschland ging. Dort sang er ein Jahr in einem Chor in Beuthen,

danach war er als Opernsänger nacheinander in Danzig, Stralsund, Guben, Cottbus und Rostock bis 1926 tätig. Nachdem er anschließend ein halbes Jahr in Berlin und ein Halbes in Italien studiert hatte, kam er 1927 zum Großen Schauspielhaus nach Berlin zu- rück, von wo er dann 1928 zu den Comedian Harmonists stieß.

obErich Collin:

Zwei Jahre nach seiner Geburt in Berlin am 26.8.1899 trennten sich seine Eltern und er lebte bei seiner Mutter, welche allerdings vom Vater unterstützt wurde, so daß sie und ihre Kinder nicht schlecht lebten. Schon in frühester Kindheit war er ein ausgezeichneter Sänger. 1918 machte er sein Abitur, dann ein Jahr Millitärdienst. Auf Wunsch seines Vaters studierte er danach Medizin, 1922 machte er sein Physikum. 1Jahr lang arbeitete er bei einer Bank, bis 1923 sein Vater starb, so daß er nun Musik studieren konnte, was sein Vater vorher nichtgutgeheißen hatte.Er studierte von 1924-27 an der Musikhochschule, wo er auch Erwin Bootz kennenlernte, der ihn 1928 zu den Comedian Harmonists brachte.Er sarb am 29.4.1961 in Kalifornien an einer Blinddarmoperation.

obAri Leschnikow:

Am 16.7.1897 wurde er in Haskow,Bulgarien geboren. Bis 1916 ging er dort zur Schule, wo er auch viel sang. Danach mußte er aus finanziellen Gründen auf die Millitärschule, wo er 4 Jahre zubrachte, bis die Armee aufgelöst wurde. Aufgrund dort geknüpfter Be- ziehungen konnte er danach Musik studieren, bis er 1922 nach Berlin ging. Am Sterníschen Observatorium erhielt er ein Stipendium, weil er einen Wettbewerb im Sin- gen als dritter erfolgreich beendete. Dort studierte er bis 1926, dann bekam er eine Anstellung im Großen Schauspielhaus, wo er Biberti und Cycowski kennenlernte; Biberti brachte ihn 1927 zu den Comedian Harmonists. Er starb am 31.7.1978.



obenAutoren: Projektgruppe Entartete Kunst, Waltraut Elle-Elbrechtz    Datum: März 98  Letzte Änderung am 06. April 2000
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