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Die Hitlerjugend

Ihre Rolle im Nationalsozialismus

Ihre Musik

Ihre Mode


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Die Rolle der Hitlerjugend

Die Hitler-Jugend (HJ) war eine 1926 gegründete nationalsozialistische Jugendorganisation. Als solche war die HJ Bestandteil von Adolf Hitlers Plan, in alle Lebensbereiche ideologisch kontrollierend einzugreifen. Ihr Ziel war die Erziehung im Sinne der NSDAP. Seit 1931 stand die Hitler-Jugend unter der Leitung des „Reichsjugendführers“ Baldur von Schirach und hatte bereits ein Jahr später 100 Mitglieder. Nach der Machtergreifung Hitlers 1933 wurden alle anderen deutschen Jugendbewegungen in die HJ integriert. 1936 erklärte ein Reichsgesetz die HJ zur „Staatsjugend“. Seit 1939 mussten alle Jugendlichen von zehn bis 18 Jahren der Organisation beitreten, deren Mitgliederzahl dadurch auf insgesamt fünf Millionen anstieg. Axmann löste 1940 Baldur von Schirach als Reichsjugendführer ab. Zu dieser Zeit bestanden neben der eigentlichen HJ (14- bis 18-jährige Jungen) bereits die Unterorganisationen Deutsches Jungvolk und Deutsche Jungmädel (zehn- bis 14-jährige Jungen bzw. Mädchen) sowie der Bund deutscher Mädel BDM (14- bis 18-jährige Mädchen).

Die Freizeit der Jugendlichen war stark eingeschränkt. Nicht nur, dass es viele Gesetze gab, die ihre Aktivitäten außerhalb der HJ einschränkten, z.B. waren das Hören bestimmter Radiosender oder sämtliche kirchliche Aktivitäten verboten. Auch zeigte die Umerziehung in den Jugendgruppen und durch die Medien Wirkung. So bestimmten die Regeln der HJ und des BDM auch die Freizeit der meisten Jugendlichen, schließlich gab es ja auch harte Strafen gegen Jugendliche, die gegen die Regeln verstießen.


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Die Musik der Hitler-Jugend


"Wurd ich so ein bißchen niedergeschlagen, dann hab ich immer automatisch Nazilieder gesungen. Das ist mir eine gute Medizin gewesen,...Wenn man unter den Nazis aufgebracht worden ist, dann bleiben diese Nazilieder noch für zwanzig, dreißig Jahre im Hirn." (Tomi Ungerer, elsässischer Zeichner, 1981)

Einige nannten die Machtergreifung gar eine singende Revolution, die einen „Liederfrühling“ mit sich gebracht hatte. Es wurde zwar Verschiedenes gesungen: ältere und neuere Volkslieder, Lieder der einstigen Jugendbewgung; aber etwa ein Drittel der sogenannten Sternlieder an Schulen war Nationalsozialistisches Liedgut, allerdings nur in den oberen Klassen.


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Die Mode der Hitlerjugend

Uniformen

Da fast alle Jungen der Hitlerjugend beigetreten waren, wurden an die Jungen Uniformen ausgeteilt. Diese Uniform sah aus wie die vom Militär, sie sollte als Erkennungszeichen dienen. Sie vermittelte ein Gefühl von Gruppenzugehörigkeit.

Die Frisuren:

Die Köpfe waren kurzgeschoren, auf der Schädeldecke waren vielleicht noch ein paar längere Haare vorhanden.

Die Schuhe:

Das Schuhwerk der Hitlerjugend bestand aus Stiefeln, deren Sohle wurde mit großen Metallnägel befestigt. Durch diese Metallnägel ist dieses "vorbildliche" Geräusch beim Marschieren entstanden.

Freizeitkleidung:

In der Hitlerjugend gab es wenig Freizeit, da die Freizeit mit den Freunden aus der Hitlerjugend verbracht wurde. Abends wurde höchstens die Uniform gegen einfache, schlichte Kleidung gewechselt.



obenAutoren: Projektgruppe Entartete Kunst, Waltraut Elle-Elbrechtz    Datum: März 98  Letzte Änderung am 06. April 2000
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