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Protestantische Profile, ein Wettbewerb der evangelischen Kirche

Der Bernstorffsche Besitz

Am 18. April 1694 wurde die Herrschaft Gartow von Andreas Gottlieb von Bernstorff für 50.000 Reichstaler erworben. Die alte Wasserburg, die nicht den Wohnzwecken dienen konnte wurde abgerissen und der Bau an dem noch heute einfachen barocken Schlosses begann (s. unter "Einige Episoden aus der Geschichte der Familie von Bernstorff".
Während des Zweiten Weltkrieges wurden sieben Wirtschaftsgebäude zerstört. Eine historische Kornscheune von 1770, die heute als Ausstellungsfläche für den "Westwendischen Kunstverein" zur Verfügung steht, und das Brauhaus von 1700 blieben unbeschädigt.
Neben dem alten Schloss besitzen die Bernstorffs ein Waldgebiet von 5500 Hektar. Im Laufe des 19. Jahrhunderts begannen die Bernstorffs die wirtschaftlichen Über-legungen auf die Forstwirtschaft zu verlagern, weil die Landwirtschaft Defizite einbrachte. Landwirtschaftlich genutzte Felder, karge Heide- und Sandflächen und großflächige trockengelegte Hochmoore wurden zum Wirtschaftswald umgewandelt. 1857 erreicht das Waldgebiet seine heutige Fläche. Der Gartower Forst ist bis heute gemeindefreies Gebiet. 1976 übernahm nach der Pensionierung der Revierförster der studierte Forstwirt Andreas Graf von Bernstorff die Forstwirtschaft. Bei der Forstwirtschaft haben die Grafen der letzten Jahrzehnte darauf geachtet eine naturnahe Waldwirtschaft zu führen. Dies gibt dem Wald seine Qualität und Gartow wird als Luftkurort sehr geschätzt.
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obenAutoren: Jg. 13 (Abi 2000), Lehrerin Karin Aulike   Datum: September  99. Letzte Änderung am 03. April 2000
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