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Exposystem Johanneum zur EXPO 2000 Alphabetischer Index unten
Die Natur als Erfindung des Menschen
Natur und menschliches Handeln             

Eine eigenständige Darstellung nach der Lektüre zweier Bücher zu Anne Frank von Jessica Schwarz, 7 L (Abi 2006)

Der Völkermord an den Juden

Eine schwere Zeit für Juden

Als Adolf Hitler 1933 an die Macht kam, begann für die damaligen Juden eine sehr schwere Zeit. So durften die Juden nach einiger Zeit nicht mehr ohne ihren Judenstern auf die Strasse treten, auch ein großes J in ihrem Ausweis verriet sofort, dass sie Juden waren. Nach einiger Zeit durften sie fast keinen Freizeitbeschäftigungen (wie z.B. ins Freibad gehen) nachgehen. Sie gingen sogar an andere Schulen, die jüdischen Lyzeen. Juden, die einen Laden betrieben, mussten ihn meist schließen, denn niemand wollte mehr bei ihnen einkaufen, dafür sorgte damals die SA (Sturmabteilung). Die Juden, die an höheren Stellen arbeiteten, z.B. im Gericht, verloren ihre Arbeitsstelle, denn niemand wollte mehr etwas mit ihnen zu tun haben! Viele Juden aber ahnten schon, dass das noch nicht alles gewesen sein sollte, also tauchten viele von ihnen unter, und das war auch gut so, denn es war noch nicht das Ende des Elends der Juden!

Die Juden wurden in Konzentrationslager (KZ's) geschickt

Nach einiger Zeit wurde es für die Juden noch schlimmer. Sie wurden in KZ's geschickt; wer sich nicht freiwillig meldete, wurde über kurz oder lang allerdings meist doch gefunden und in eines dieser Lager gesteckt. Viele Juden tauchten in dieser Zeit unter. Es gab verschiedene Lager, z.B. Arbeitslager, in denen junge, jüdische Männer arbeiten mussten, aber auch Lager, in denen die "Aussortierten" (meist Kinder unter 14 Jahren und alte Juden, die für das Arbeitslager nichts mehr taugten) vergast wurden, und dann noch die Frauenlager, in denen die Frauen untergebracht waren. Die Frauen in den Frauenlagern wurden zwar nicht vergast, aber viele von ihnen starben an Krankheiten und Erschöpfung. Um das Jahr 1945 wurden die KZ's von den Alliierten befreit.
 

Tagebuch der Anne Frank

Das Tagebuch wurde von Anne Frank in der Enge des Hinterhauses geschrieben. Sie bekam ihr Tagebuch zu ihrem 13. Geburtstag, ihre Eintragungen machte sie vom 12. Juni 1942 - 1. August 1944. Anne Frank berichtet vom Leben im Hinterhaus mit ihrer Familie und den Bekannten, als sie dort untergetaucht waren. Erschienen im: Fischerverlag, ISBN- Nummer: 3-596-11377-6. Das Buch hat 316 Seiten und kostet 12.90 DM.
Tagebuch
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Anne Frank: Geschichten und Ereignisse aus dem Hinterhaus

Anne Frank erinnert sich in diesem Buch an die Zeit, als sie noch wie andere junge Menschen frei und unbeschwert leben konnte. Aber sie hat in der Enge des Hinterhauses auch ihrer Phantasie freien Lauf gelassen, so schrieb sie mehrere Gedichte, Geschichten und Märchen. Erschienen im: Fischerverlag, ISBN - Nummer: 3-596-12096-9. Das Buch hat 169 Seiten und kostet 14.90 DM.

Anne Frank

Die letzten sieben Monate. Augenzeuginnen berichten

Sieben jüdische Frauen berichten in diesem Buch über ihre Zeit, als sie von den Nazis verhaftet und deportiert wurden, denn sie überlebten sie. Anne Frank überlebte sie nicht. Diese jüdischen Frauen sahen Anne Frank in den letzten Monaten vor ihrem Tod und sprachen mit ihr. Geschrieben von: Willy Lindwer, erschienen im: Fischerverlag, ISBN - Nummer: 3-596-11616-3. Das Buch hat 245 Seiten und kostet 14.90 DM.



obenAutorin: Jessica Schwarz Kl. 7 L,   Datum: Februar  2000 Letzte Änderung am  26. Juli 2004
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