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Gipfeltreffen  (groß)

18. April 1951 Unterzeichnung des Vertrages über die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl. 26./27. Juni 1989 Der "Delors-Plan", benannt nach dem Kommissionspräsidenten Jacques Delors , wird vom Europäischen Rat in Madrid angenommen. Er sieht die Schaffung einer Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) in drei Stufen vor.
25. März 1957 Römische Verträge (EWG-Verträge).Sie sehen unter anderem die Koordinierung der Wirtschafts- und Währungsunionspolitik der Mitliedsstaaten vor. Die EG-Staaten verpflichten sich, die Wechselkurse als "eine Angelegenheit von gemeinsamen Interesse" anzusehen. Inkrafttreten am 1. Januar 1958. 1. Juli 1990 Die erste Stufe der WWU beginnt. Der Geld- und Kapitalverkehr zwischen den Mitgliedsstaaten wird liberalisiert. Im Oktober wird Großbritannien Mitglied der EWS.
1959 Europäisches Währungsabkommen. Dazu gehört ein Hilfsfonds bei vorübergehenden Zahlungsbilanzschwierigkeiten der Länder. 7. Februar 1992 Unterzeichnung des EU-Vertrages im hollendischen Maastricht. Er regelt die Schaffung der WWU bis spätestens Anfang 1999.
8. Mai 1964 Gründung des Ausschusses der Präsidenten der Zentralbanken der Mitgliedsstaaten der EWG. Er entwickelt sich zu einer zentralen Institution der geldpolitischen Zusammenarbeit. September 1992 Lira und britisches Pfund scheiden aus dem EWS aus. Grund: Es hatte seit 1987 nach politischen Willen keine Anpassung der Wechselkurse an die unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklung gegeben. Es waren aber massive Inflations-Differenzen und damit Kaufkraftverzerrungen aufgelaufen. Als Anleger dann verstärkt Lira und Pfund in DM tauschten, konnten Italien und Großbritannien ihre Wechselkurse nicht mehr verteidigen.
7./8. Oktober 1970 "Werner-Plan", benannt nach dem luxemburgischem Ministerpräsidenten Pierre Werner, über die Verwirklichung der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) in drei Stufen. Der Eintritt in die dritte Stufe ist für 1980 vorgesehen. 1. Januar 1993 Europäischer Binnenmarkt tritt in Kraft (freier Verkehr von Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital).
21. März 1972 Gründung des Europäischen Währungsverbunds, der "Währungsschlange". Die Wechselkurse der Währungen der teilnehmenden Länder dürfen nur noch um höchstens +/-2,25 Prozent voneinander abweichen. 2. August 1993 Nach starken Wechselkursspannungen werden die Schwankungsbreiten zwischen den EWS-Währungen von +/-2,25 auf +/-15 Prozent erweitert. Ausnahme: D-Mark und hollendischer Gulden bleiben beim alten Wert.
1973 Ölkrise und wirtschatspolitisch gegensätzliche Standpunkte in den EG-Staaten lassen den ersten Anlauf zur WWU im Sande verlaufen. Beitritt Dänemarks, Irlands und Großbritanniens zur EG. 1977 wird der Werner-Plan aufgegeben. 1. Januar 1994 Beginn der zweiten Stufe der Währungsunion. Einrichtung des Europäischen Währungsinstituts als Vorläufer der Europäischen Zentralbank in Frankfurt.
1978 Von neuen Mitgliedern der "Währungsanlage" ist nur noch der "D-Mark-Block" übrig: Deutschland, die Benelux-Länder und Norwegen als assoziiertes Mitglied. Alle anderen Staaten sind ausgeschieden, weil sie wegen der fortschreitenden Inflation den Außenwert ihrer Währung nicht in der geforderten Bandbreite halten konnten. 1. Januar 1995 Beitritt Österreichs, Schwedens und Finnlands zur EU.
13. März 1979 Nach eienm Vorschlag von Frankreichs Präsident Valéery Giscard dÉstaing und Bundeskanzler Helmut Schmidt tritt das Europäische Währungssystem (EWS) in Kraft. Es funktioniert ähnlich wie die "Währungsschlange". Dabei sind Deutschland, Frankreich, Dänemark, Irland und die Benelux-Länder mit einer Bandbreite von +/- 2,25 Prozent sowie Italien mit +/- 6 Prozent. 26. März Schengener Abkommen tritt in Kraft. Damit finden zwischen Deutschland, Frankreich, Spanien, Portugal und den Benelux-Ländern in der Regel keine Grenzkontrolle mehr statt.
1. Januar 1981 Beitritt Griechenlands zur EG. Dezember 1995 Die EU-Staats- und -Regierungschefs beschließen in Madrid, am 1. Januar 1999 mit der Währungsunion zu beginnen. Sie legen de4n Namen der Europawährung auf "Euro" fest.
1. Januar 1986 Beitritt Spaniens und Portugals zur EG. 13./14. Dezember 1996 Auf dem Gipfeltreffen in Dublin präsentieren die EU-Staats und -Regierungschefs die neuen Euro-Banknoten. Sie einigen sich auf die wesentlichen Elemente eines Paktes, der die Stabilität des Euro dauerhaft sichern soll. Der Gipfel beschließt zudem das EWS II, das die Währungen der Nicht-EWU-Teilnehmerländer an den Euro bindensoll.
1. Juli 1987 Das Ziel der Währungsunion wird erstmals im EG-Vertrag festgeschrieben. 16./17 April Auf dem Gipfel in amsterdam werden die künftigen Euro-Münzen vorgestellt. Die Staats- und Regierungschefs verabschieden den Stabilitätspakt sowie den vertrag von Amsterdam, der den Maastricht-Vertrag fortschreibt. Er erhält unter anderem Vereinbarungen zur Zusammenarbeit im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit sowie in den Bereichen Außen- und Sicherheitspolitik, innere Sicherheit und Asyl. Die Neuordnung der EU-Institutionen wird jedoch ins kommende Jahrtausend vertagt.



obenAutoren dieser Seite: Euroteam Datum: Januar 99.  Letzte Änderung am 30. Dezember 2001
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