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Das Lesetagebuch - eine Methode zur Bearbeitung von Lektüre am Beispiel von Jugendbüchern

8. Aufgabe: Schreibe einen Kommentar über die Bücherverbrennung!

Extra-Ausgabe am 11. März 1933

Stimme der OppositionAlarm!

Deutschland steht in Flammen

Die Bücherverbrennung ist nur der Anfang. Die deutschen Demokraten müssen sich zur Wehr setzen, sonst übernehmen die Nationalsozialisten überall die Macht. Sie beabsichtigen, alle wichtige Werke der deutschen Denker zu vernichten, damit ihnen keiner im Wege steht. Andere Meinungen als die von Hitler oder Goebbels dürfen in Zukunft nicht mehr ausgesprochen werden. Der kritische Geist darf nicht untergehen. Berühmte Schriftsteller wie Berthold Brecht, Heinrich Mann, Kurt Tucholsky und Erich Kästner werden auf einmal zu Staatsfeinden und ihre Werke stehen auf Schwarzen Listen und werden als zersetzendes Schrifttum verteufelt. Die Autoren selber werden als untragbar bezeichnet. Die Buchhandlungen und Bibliotheken werden gezwungen diese Bücher aus den Regalen zu nehmen. Nur dann gelten sie als zuverlässig und empfehlenswert. Viele beugen sich bereits dem Druck. Als einzelner ist man dieser Übermacht unterlegen. Nur gemeinsam sind wir in der Lage, die Nazionalsozialisten auf ihrem Weg aufzuhalten.



obenAutoren dieser Seite: Katharina Wiens und Müller .  Datum: Januar 99.  Letzte Änderung am 08. März 2000
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