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Gorleben 2000:   Entsorgungsanlagen

Der atomare Brennstoffkreislauf

Die atomaren Entsorgungsanlagen sind in einem Kreislauf nach dem Entsorgungskonzept der Bundesregierung in Deutschland integriert. Die obige Darstellung zeigt diesen Vorgang vereinfacht. Radioaktive Stoffe können in der Forschung, der Industrie und der Medizin entstehen. Da hier hauptsächlich schwach- und mittelaktiver Abfall entsteht, wird er in Landessammelstellen gesammelt und dann direkt in ein Endlager gebracht. Dieser Teil der Atommüllproduktion soll hier nur am Rande erwähnt werden. Mehr Bedeutung hat die Frage, was mit dem hochradioaktiven und darum gefährlichen Abfall aus den Kernkraftwerken geschieht. Der Weg des Abfalls beginnt im Kernkraftwerk. Dort müssen die abgebrannten, hochradioaktiven Brennelemente erst mindestens 6 Monate lang im Reaktorsicherheitsbereich aufbewahrt werden. Sie werden in 9 Meter tiefen Abklingbecken mit Wasser gekühlt. Von dort aus führt der erste Weg ins externe nah Zwischenlager. Hier werden die Behälter aufbewahrt, bis über ihren weiteren Weg entschieden wurde. Es gibt dann 2 Möglichkeiten:

  1. Der offene Brennstoffkreislauf
    Die Brennelemente werden in eine nah Konditionierungsanlage gebracht, wo sie endlagerfähig gemacht und direkt ins nah Endlager transportiert werden.
  2. Der geschlossene Brennstoffkreislauf
    Noch nicht vollständig unbrauchbare Brennelemente werden zur nah Wiederaufbereitungsanlage transportiert. Der noch verwertbare Kernbrennstoff wird hier von den entstandenen Spaltprodukten getrennt und als neue Brennelemente wieder den Kernkraftwerken zugeführt. Die übrigbleibenden radioaktiven Abfälle werden konditioniert und ins Endlager gebracht



    oben Autoren: Klasse 11-1 und Alfred Blohm, Web: Kai Lahmann Datum: Mai 98 Letzte Änderung am 25. März 2000
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