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Gorleben 2000:   Entsorgungsanlagen

Das Referenzverfahren mit den POLLUX - Behältern

Das Referenzverfahren der Direkten Endlagerung sieht vor, abgebrannte Leichtwasserreaktor-Brennelemente in Behälter zu packen und diese in den Strecken eines in der Salzformation errichteten Enlagers abzulegen.Als Behälter dient dabei der POLLUX-10DWR-/30SWR-BE. Er kann bis zu 10 zerlegte Druckwasserreaktor- bzw. 30 Siedewasserreaktor-Brennelemente aufnehmen, hat einen Durchmesser von 1.5 Meter, ist 5,5 Meter lang und wiegt mit Beladung 65t.

Der Aufbau des POLLUX-Behälters

Die Abbildung stelt den POLLUX-Behälter in der 8-Brennelementvariante dar. Der Behälter besteht aus zwei Schalen. Der eigentliche Endlagerbehälter, der Innenbehälter, hält einem isostatischen Druck von 30 Mpa stand und gewährleistet den Einschluß der Radionuklide. Dieser Behälter ist zur Abschirmung von einem zweiten Behälter umgeben, der keine Dichtfunktion zu übernehmen hat und mit einem Schraubdeckel verschlossen wird. Um den Wärmeübergang zu verbessern, sind an der Außenfläche dieses Abschirmbehälters Aluminiumrippen angebracht. Der POLLUX hat Einbauten für die Aufnahme der Brennstabbüchsen. Die quadratische Zentralposition nimmt die Brennstäbe von zwei DWR-BE oder die kompaktierten Brennelementskelette auf. Im Endlagerbehälter sind 4 Leitbleche, die den quadratischen Querschnitt zentrieren. In die 4 verbleibenden Fächer werden 4 Büchsen eingesetzt. Diese nehmen die Brennstäbe von jeweils 2 Druckwasserreaktor-oder 6 Siedewasserreaktor-BE auf.



oben Autoren: Klasse 11-1 und Alfred Blohm, Web: Kai Lahmann Datum: Mai 98 Letzte Änderung am 25. März 2000
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