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Gorleben 2000:   Entsorgungsanlagen

Die Zwischenlagerung der abgebrannten Brennelemente

Um die abgebrannten und hochradioaktiven Brennelemente aus dem Kernkraftwerk in ein Zwischenlager transportieren zu können, müssen sie verpackt werden. Im Abklingbecken, in welchem die Brennstäbe lange Zeit lagerten, werden sie nun, die ganze Zeit unter Wasser, mit einer auf Schienen laufenden Maschine in den Transportbehälter umgepackt. In diesem Behälter soll das radioaktive Material auch die ganze Zeit während der Zwischenlagerung bleiben. Darum werden an diesen Behälter die höchsten Sicherheitsansprüche gestellt. Von solchen Transportkisten für Atommüll gibt es viele verschiedene Modelle. In Deutschland ist der gebräuchlichste der nah CASTOR, von dem es je nach Bestimmung verschiedene Formen gibt. Der CASTOR muß gewährleisten, daß die Strahlung der transportierten Ladung so weit abgeschirmt wird, daß die zulässige Höchststrahlendosis möglichst weit unterschritten wird. In den Brennelementen entsteht Wärme, die nach außen abgeleitet werden muß. Zusätzlich soll auch die Gefahr des überhöhten Austretens der Strahlung nach einem Unfall ausgeschlossen werden. Zu diesen Zwecken werden Prüfungen durchgeführt. Nachdem der CASTOR zum Zwischenlager transportiert wurde, wird er dort durch einen an der Decke befestigten Kran in der Lagerhalle an seinen Standort gebracht. Dort wird er stehenbleiben, bis über seinen weiteren Weg entschieden wurde.

Lagerhalle

Die Halle, in der das Zwischenlager eingerichtet ist, soll einen Beitrag zum Schutz vor dem radioaktiven Material leisten. Ihre Aufgabe ist es, die von den Transportbehältern abgegebene Wärme abzuführen. Das geschieht durch eine spezielle Konstruktion der Halle, in der ein natürlicher Luftstrom von unten hereinkommt und durch das Dach wieder abgeführt wird. Die Lagerhalle zur Zwischenlagerung in Gorleben hat 420 Stellplätze.



oben Autoren: Klasse 11-1 und Alfred Blohm, Web: Kai Lahmann Datum: Mai 98 Letzte Änderung am 25. März 2000
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