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Gorleben 2000:   Atomenergie

Igor Jewgenjewitsch Tamm

(1895-1971), sowjetischer Physiker und Nobelpreisträger, der sich in erster Linie mit der Relativitätstheorie und Quantenmechanik beschäftigte. Tamm wurde in Wladiwostok geboren und studierte an der Universität Moskau. Er wurde als einer der besten theoretischen Physiker der Welt angesehen. Von 1924 bis 1930 entwickelte er die Quantentheorie der akustischen Schwingungen und der Lichtstreuung in Festkörpern sowie die Theorie über die Wechselwirkungen zwischen Licht und Elektronen. 1933 diskutierte Tamm, dass bei den Elektronen in Halbleitern Oberflächenzustände (Tamm-Niveaus) existieren. Im Jahre 1937 erarbeitete er mit Ilja Frank eine theoretische Erklärung des Tscherenkow-Effekts. Tamm schlug 1950 vor, elektrische Ladungen in ionisierten Gasen zur Überwachung der thermonuklearen Energiegewinnung einzusetzen. Für ihre Arbeit zum Tscherenkow-Effekt konnten Tamm, Frank und Pawel Alexejewitsch Tscherenkow 1958 gemeinsam den Nobelpreis für Physik in Empfang nehmen.



oben Autoren: Klasse 11-1 und Alfred Blohm, Web: Kai Lahmann Datum: Mai 98 Letzte Änderung am 05. April 2000
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