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Gorleben 2000:    Salzstöcke

Was ist Tektonik?

Eigentlich: tektonikos, griechisch = die Baukunst betreffend
Heute: Die Tektonik ist ein Teilgebiet der Geologie. Sie untersucht die Strukturformen der Erdkruste, die durch erdinnere Kräfte und Bewegungen ("endogene Dynamik") entstanden sind, und erforscht die Mechanismen und Gesetzmäßigkeiten der Kräfte und Bewegungen .
Bei den tektonischen Volumenveränderungen durch Krustenbewegung entstehen im Gestein durch mechanische Bewegung Fugen, Klüfte, Spalten und andere tektonische Struturen, die Bauformen der Erdkruste.

Tektonik der Salzstöcke

Im typischen Falle steigen die Salzstöcke im Untergrund als schmale, dünne, zylindrische Salzsäulen auf, mit vielleicht 1½ Kilometern im Durchmesser und wohl 5000 - 7000m Höhe, wobei sie das umschließende Sedimentmaterial durchstoßen. Das Salz bewegt sich durch Druckveränderungen, indem es immer in die Richtung wandert, in der nicht so viel Druck herrscht. So kommt es zum Salzauftrieb und zur Fließfaltung.
Eine Theorie für dieses Phänomen ist, dass das Salz eine sehr geringe Dichte hat, und somit sehr leicht verschiebbar ist und sich selbstständig machen kann.nah Geologie



oben Autoren: Klasse 11-1 und Alfred Blohm, Web: Kai Lahmann Datum: Mai 98 Letzte Änderung am 05. April 2000
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