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Die Elbtalaue      Gruppenthema: Veränderung der Landschaft

Die Entstehung der Elbe

Die Elbe entstand durch viele Eiszeiten, in denen Eis aus dem Norden in den Süden floß. Dabei wurden unzählige Tonnen Gesteinsschutt mittransportiert. Dieser Gesteinsschutt blieb immer wieder liegen und es entstanden sogenannte Moränen, die aus Kies, Sand, Lehm und Steinen bestanden. Die Eismassen selbst waren bis zu 4000 m dick und breiteten sich über 5 Mio. km2 in Europa aus.

Die Elbe konkret wurde aus der Kaltzeit, der sogenannten Saalezeit, vor ca. 200.000 bis 225.000 Jahren geformt. Zu dieser Zeit floß das Schmelzwasser parallel zum Gletscher, in einem sogenannten Urstromtal ab. Dabei setzten sich immer wieder Steine und Lehm an den Rändern ab. So wurde z. B. auch der heutige Göhrde-Drawehn-Höhenrücken geformt. Da sich das Land aber noch unter Dauerfrosteinfluß befand, suchte sich das Schmelzwasser immer wieder neue Weg. Dabei formte es die bereits vorhandenen Moränen wieder um. Deshalb gibt es am Ufer der Elbe oft steile Felsabhänge, die z. T. bei heutigem Hochwasser der Elbe noch berührt werden.



oben Gisela Müller, Miriam, Anna-Lena, Anja, Ann-Kristin Datum: Juni 99. Letzte Änderung am 06. Februar 2000
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