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Die Natur als Erfindung des Menschen
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Tiere

Die Elbtalniederung ist eines der wichtigsten Gebiete gefährdeter Tierarten in Mitteleuropa. Hier leben mind. 50 bedrohte Vogelarten, darunter der Weißstorch als Wappenvogel dieses Naturraumes mit mehr als 150 Brutpaaren. Arten mit den unterschiedlichsten Lebensraumansprüchen, wie Kranich, Seeadler, Rotmilan, Wachtelkönig, Trauerseeschwalbe, Brachvogel usw. sind hier heimisch. In der kalten Jahreszeit dient die Elbtalniederung als wichtiger Rastplatz und Zugraum für Vögel aus dem hohen Norden. Unter den 12 Lurcharten fällt die Rotbauchunke mit ihren läutenden Rufen besonders auf. Ihr Vorkommen beschränkt sich auf die Qualmwasserlebensräume. Weit verbreitet sind andernorts schon längst verschollene Amphibien wie der Moorfrosch, Knoblauchkröte und Kreuzkröte. Das trocken-warme Klima bietet einer ungewöhnlich hohen Artenvielfalt an Insekten einen Lebensraum. Allein bei Schmetterlingen, Bienen und Libellen ließen sich bereits bis heute mehr als 200 gefährdeter Formen feststellen. Darunter sind viele Lebensraum-Spezialisten, so ein Schmetterling, der als Raupe nur in den Früchten vom seltenen Traubenkopf lebt.



oben Gisela Müller Sebastian Mintner Datum: Juni 99. Letzte Änderung am 06. Februar 2000
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