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Die Natur als Erfindung des Menschen
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Pflanzen



Die Elbtalniederung bietet Lebensraum für mehr als 100 gefährdete Farn- und Blütenpflanzen. Viele davon findet man vor allem in den ursprünglichen Auwäldern, die noch an einigen Stellen in der flußnahen Talaue wachsen. Malerisch alte Eichen, Ulmen, Eschen, Schwarzpappeln und Hecken aus Schlehe, Wildrose, Weiß- und Kreuzdorn erinnern an die ehemals weite Verbreitung von Auwäldern. Typisch für das regelmäßig überflutete Grünland sind Sumpfblatterbsen- und Brenndoldenwiesen. Auf diesen Wiesen blühen seltene Pflanzen wie Gottesgnadenkraut und Pfirsichblättriges Veilchen. Altarme und Weiher sind überzogen von Schwimmblatt- und Sumpfpflanzen wie Krebsschere, Teichrose, Seekanne und Wasserfeder. In den Uferzonen wachsen auf sandigem Untergrund hauptsächlich Schlankseggenrieder und in schlickerigen Mulden der Wasserfenchel-Kressen-Sumpf. Als botanisch besonders reichhaltig erweisen sich die periodisch überfluteten Sandtrockenrasen mit einer Fülle bunter und blühender Kräuter wie Karthäusernelke, Ohrlöffel-Leimkraut, Ähriger Ehrenpreis, Feldmannstreu und Grasnelke. Die meisten Formen erreichen in der Elbtalniederung ihre westlichste Verbreitungsgrenze.



oben Gisela Müller Sebastian Mintner Datum: Juni 99. Letzte Änderung am 06. Februar 2000
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