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Der Schiergraben

Hagen Florian Patrizia

Der Graben förderte Brauwasser vom Schierbrunnenteich (auch Schierteich) zur Kronenbrauerei in Lüneburg.
Sowohl der Schierteich, als auch der Schiergraben sind künstliche Gewässer, die von Mönchen angelegt wurden.

Es existiert ein alter Kupferstich, auf dem die Wasserleitung, übrigens auf Hold gebaut, von der heutigen Gaststätte am Schierbrunnen bis in die Innenstadt (Kronenbrauerei) zu sehen.

Daniel Hagen Patrizia
Anfang des Schierteiches Blick auf den Teich Blick auf dem Teich vom Ufer

Die Wasserqualität des Schierteiches ist durch das Ausbaggern des Teiches vor etwa 15 Jahren verschlechtert worden. Alle Wasserpflanzen wurden im Jahr nach dem Ausbaggern durch Herbizide (vermutlich) oder (und) durch massives Aufkalken des Gewässers zerstört.

Wegen erheblicher Stickstoffeintragung in den Schierteich, zum einen durch die hohe Entenpopulation, zum Anderen durch das Düngen der LSV-Sportplätze, ist eine Wasserbesserung in nächster Zeit nicht zu erwarten.

Notwendige Maßnahmen, wie die Erhaltung des Schilfes am östlichen Schierteichufer, sowie das Entfernen der Erlen, die dem Schilf das Licht nehmen, könnten die Situation längerfristig entspannen.

Der Schiergraben war vor ca. 25 Jahren noch mit Wasserpest bewachsen, und sie konnten an jeder Stelle bis auf den Grund sehen. Der Schierteich war zu ca. einem Drittel mit Seerosen bewachsen.
Im Teich gab (vieleicht gibt) es noch Vorkommen der Flußmuschel und der Europäischen Sumpfschildkröte. Die Frösche, die wir früher vor dem Rasenmäher in Wassereimern retten mußten, sind völlig verschwunden.
Diese Hinweise verdanken wir Herrn Karsten Meyer, Lüneburg



oben Web: Patrizia Pappert Datum: Juni 99. Letzte Änderung am 30. Juli 2004
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