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Anlage einer Knickhecke

Umfangreichere Vorschläge von SchülerInnen zur ökologischen (Um-)Gestaltung des Schulgeländes liegen seit Mitte der 80er Jahre vor:

Fußweg zur Turnhalle
  • Anlage von Pflanzungen (als einfache Buschreihe oder als Knick);
  • Umgestaltung von Beeten durch Neupflanzung heimischer Gehölze (z.B. Anlage einer "Heidefläche");
  • Reinigung des Schiergrabens und Einbau von Schwellen zur Beschleunigung des Wasserflusses, Anreicherung mit Sauerstoff...;
  • Bau einer Steinmauer;
  • Anlage eines oder mehrerer Schulteiche;
  • Aufhängen von Vogelnisthilfen und Fledermauskästen.
Begin der
Pflanzung

Einige Vorschläge wurden bereits von Arbeits- Gemeinschaften umgesetzt, z.B. Teichanlage, Pflanzungen im Ostteil, Anbringung von Nisthilfen und Fledermauskästen.

Im Rahmen des EXPO-Schulprojekts wurde ein Vorschlag des Arbeitskreises "Energie und Umwelt" aufgenommen. die Anlage einer Wallhecke, bestehend aus heimischen Gehölzen, im Südteil des Schulgeländes; sie wird in Höhe der Turnhalle auf ca. 30 m beiderseits des Weges angelegt und möglichst später noch in Richtung Süden ausgedehnt.

Zur Bedeutung und Zielsetzung

Im Ganzen: Ansiedlung noch nicht im Schulgelände lebender Pflanzen- und Tierarten:

Herr Ziese und Steffen Steckelberg
  • 1.800 verschiedene Tierarten in einem Knickabschnitt;
  • Vogelschutz, Bienenweide, Versteck und Schlafplatz für Igel, Erdkröten und Eulen. Wohn-, Aufenthaltsort und Nahrungsquelle für Spinnen, Schmetterlinge und Reptilien. Winterquartier für Gehäuseschnecken, Insekten und winterschlafende Kleinsäuger.
  • Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts. Wind- und Erosionsschutz.
  • Optische Bereicherung der Landschaft.
Die Hecke beginnt zu sprießen

Unterrichtliche Nutzungsmöglichkeiten

  • Materialbeschaffung für den Unterricht.
  • Erweiterung der Artenkenntnis in einem überschaubaren Raum.
  • Untersuchungen zur Nahrungsgrundlage für Tiere.
  • Untersuchung der Zonierung von Pflanzenarten und -gesellschaften in Abhängigkeit von Öko-Faktoren (Exposition und unterschiedliche Besiedlung der Knickseiten).
  • Untersuchungen zur Landschaftsschutzfunktion
  • Praktische Knickpflege.
  • Vorzüge der charakteristischen Wallhecke gegenüber der ebenen Hecke.
Lebensraum für Vögel und Kleintiere

Vorgehen bei der Umsetzung des Plans

Stand der Planung

Ziese



oben Autor: Volkmar Ziese, Web: David Wortmann Datum: Mai 99. Letzte Änderung am 30. Juli 2004
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