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Projekt Mülltrennung am Johanneum
Bericht der Schülervertretung


Mülltrennung ist Umweltschutz

Die Schülervertretung des Johanneums hat sich diesen Leitsatz zum Motto gemacht und versucht in den letzten beiden Jahren in der Schule ein Konzept zu entwickeln, das die Müllmenge reduziert und Kosten einspart.

Der Auslöser: Die Schülervertretung und einige Lehrer waren der Meinung, daß am Johanneum zuviel Müll produziert wird und einfach in der Restmülltonne landet. Konkret heißt das: Zwei Leerungen pro Woche von zwei Behältern à 1100 Litern.

Es wurde also versucht ein System zu entwickeln oder zu benutzen, das zum einen den Restmüll verringert und zum anderen ebenso die hohen Kosten für die Beseitigung dieses Müll reduziert.

Die Anfänge: Bereits im Jahre 1997 wurde in einer Projektgruppe das Problem angesprochen und es wurde der Vorschlag gemacht, das Trennsystem des "Grünen Punktes" zu übernehmen. Daraufhin wurden dann in Eigeninitiative die ersten Behälter zur Mülltrennung angeschafft und in der Cafeteria aufgestellt. Später kamen noch weiter Behälter dazu., die mit Hilfe des Schulamtes beschafft wurden.

Allerdings war diese Aktion natürlich noch zu wenig. Es wurde zwar recycelbarer Müll gesammelt, aber es reichte noch nicht, um wirkliche Einsparungen zu erreichen, geschweige denn einen ganzen Container zu füllen und auf einen Restmüllcontainer zu verzichten, was eine Einsparung bedeutet hätte.

Weiterentwicklung: Diese Problematik wurde dann im Jahre 1998 auf einer SV- Fahrt wieder aufgegriffen und es bildete sich eine permanent arbeitende Umwelt AG der Schülerschaft heraus. Was dazu führte, daß neue Ideen mit eingebaut wurden und es stetig voran ging.

Es wurden weitere Recyclingtonnen bestellt und in den Fluren und Aufenthaltsräumen der Schule verteilt. Nun kam noch ein neuer Aspekt der Mülltrennung hinzu. die Papierentsorgung. Es wurde ein größerer Stab gebildet, der mit Hilfe einiger Lehrer Holzkästen baute, die für das Altpapier vorgesehen waren und dies auch im Schul-gebäude und in den Klassenräumen verteilten.

Außerdem wurde von der Gesellschaft für Abfallwirtschaft ein Container für den "Grünen Punkt" bestellt und die ersten Säcke mit wiederverwertbaren Abfall konnten entsorgt werden. Allerdings erlitt dies alles einen Rückschlag, als der Recyclingcontainer durch einen Brand zerstört wurde. Es dauerte dann doch eine sehr lange Zeit, bis ein neuer Container geliefert wurde.

Zusammen mit dem Start der Aktion "Getrenntes Müllsammeln" wurde auch die Schülerschaft der Jahrgänge neun und zehn dazu angehalten, die Tonnen innerhalb des Schulgebäudes regelmäßig zu leeren und den Müll in den Container zu entsorgen.

Dies geschieht ebenfalls mit dem Altpapier.

Seit kurzem befindet sich nun auch in jeder Klasse ein Behälter für den "Grünen Punkt" und ein Behälter für das Altpapier.

Die weiteren Ziele: Es müßte als nächste Aktion nun ein Restmüll container abbestellt werden und der Schülerschaft durch Information rund um die Mülltrennung erneut ins "Gewissen geredet" werden, so daß ach weiterhin der Müll in dem richtigen Behälter landet.

Zusätzlich muß auch noch das Problem des noch nicht getrennt gesammelten Mülls in den Abfallbehältern auf dem Schulgelände gelöst werden.

Bericht der SV des Johanneums



obenAutor: Schülervertretung 1999 Datum: September 99. Letzte Änderung am 10. April 2000
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