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Mülltrennung am Johanneum

Startinfo

Lehrer trennen Müll

Schüler trennen Müll

tabUmweltdienst

Bericht der Schülervertretung über ihre Bemühungen zur Mülltrennung

Mülltrennung am Johanneum

Eine saubere Idee...
Auf einem der ersten Treffen zu Energie- und Umweltfragen am Johanneum Lüneburg brachten die Schülervertreter ein neues Anliegen vor: Der Müll wandert bisher unsortiert auf die Deponie. Wäre es nicht möglich, das Wiederverwendbare abzutrennen und unnötige Abfälle überhaupt zu vermeiden?
Einen Monat später legten sie ein Konzept zur Mülltrennung am Johanneum vor:
In den Klassenräumen sollte es je einen Behälter für Wertstoffe (Grüner Punkt) und Restmüll geben, in den Fluren, im Forum und bei der Cafeteria sollten zusätzliche Behälter für organische Abfälle, Glas oder Papier aufgestellt werden. In der Cafeteria könnten möglichst viele Getränke in Mehrwegverpackungen angeboten werden.
Darüberhinaus waren Überlegungen aufgelistet, wie das Konzept bei Schülern, Lehrern und dem Reinigungspersonal vorgestellt werden sollte - mit einer Ausstellung zum Thema Müll, mit Informationszetteln im Klassenraum, mit einem Tagesordnungspunkt auf der Gesamtkonferenz..
Vielleicht könnten auch Projekte im Kunst- oder Musikunterricht etwas mit dem Thema Müll anfangen.
An der Finanzierung sollte das Ganze nicht scheitern, schließlich ging es nicht nur um eine gute Sache, der Schulträger zahlte bisher 22.000.-DM für unseren „Restmüll“und könnte auf Dauer 'ne Menge einsparen.

...für eine schmutzige Wirklichkeit
Fazit:
Am Johanneum wird seit einem Jahr Verpackungsmüll getrennt gesammelt. Der Umweltdienst der 7. und 8. Klassen entleert recht zuverlässig den Inhalt der gelben Tonnen in den gelben Container der GfA. Die Termine für den gelben Container klappten am Anfang gar nicht, am Ende häufiger und müssen bei Problemen telefonisch abgeklärt werden.
Die Entsorgung von Altpapier ist so kompliziert wie vor dem Projekt. Behälter zum Papiersammeln auf den Fluren und im Klassenzimmer wurden noch nicht ausgegeben, da sie derzeit nutzlos sind. Praktische Erfahrungen konnten also in diesem Jahr nicht gesammelt werden.
Es bietet sich an, das Projekt fortzuführen und auszubauen, da das Johanneum als Expo-Schule und Umweltschule in Europa (USE) an diesem Problem weiterhin interessiert ist.

Stand 12.8.98



obenAutor: Dieter Böhm, Homepage Dieter Böhm, Email s.Homepage Datum: September 98. Letzte Änderung am 01. September 2001
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