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Exposystem Johanneum zur EXPO 2000 Alphabetischer Index unten
Die Natur als Erfindung des Menschen
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Chronik unserer Umweltschutz - Aktivitäten

2003 Im Jahr 2002 wurden eingespart:
108.000 kWh elektrische Energie
300.000kWh Heizenergie
308m3 Wasser
50% der eingesparten Kosten erhielt das Johanneum
Im März wird ein lange erträumtes Projekt Wirklichkeit: Eine Streuobstwiese wird gepflanzt. Die Trockenheit im Sommer macht den jungen Bäumchen arg zu schaffen, im Spätsommer muss ein Brand gelöscht werden, der sich im vertrockneten Gras blitzschnell ausbreitet. Es ist abzuwarten, wieviel wir nachpflanzen müssen.
2002 Im Jahr 2001 wurden eingespart:
110.000 kWh elektrische Energie
260.000kWh Heizenergie
390m3 Wasser
50% der eingesparten Kosten erhielt das Johanneum
Herr Iro gibt vor dem Abschied seine Jahre langen Erfahrungen mit der Sammlung für die Umwelthilfe weiter. Außerdem hinterlässt er die begrünten Dächer unserer Fahrradstände.
Im Herbst beginnt ein neuer Versuch unserer Aktion "Saubere Schule". Statt Wettbewerb soll Zusammenarbeit gefördert werden: Die SV erhält Geld abhängig vom Erfolg bei unseren Bemühungen um Energieeinsparung, Mülltrennung und Sauberkeit.
2001 Im Jahr 2000 wurden eingespart:
115.000 kWh elektrische Energie
400.000kWh Heizenergie
520m3 Wasser
50% der eingesparten Kosten erhielt das Johanneum
Alle erholen sich vom Expojahr.
Der Energie- und Umwelt-Treff tagt nicht ein einziges Mal.
Aber die Knickhecke wächst vor sich hin und die Fotovoltaikanlage sammelt 815 kWh.
Im September 2001 holt uns die BUNDjugend-Wette nochmals ein: Nach einer Präsentation zum Thema "Klima und Energie" erzählen die Veranstalter von der gewonnenen Wette - Und wir erzählen, dass wir mitgemacht haben.
2000 Angaben s.u. Im Herbst nehmen wir unsere Urkunde für die Anerkennung als Umweltschule (U.S.E.) 99/00 in Empfang. Der Termin liegt zwischen Comenius-Woche, Expomobil auf dem Rathaus und pädagogischem Kongress. Am Johanneum merkt man höchstens, dass die Umweltschulfahne wieder in der Aula hängt.

Und so sah die Seite bei der Erstellung unserer Expo-CD im April 2000 aus:

Wie schafft man es, in 5 Jahren den Verbrauch an elektrischer Energie um 100.000kWh (40%) und die Heizenergie um 400.000kWh (28%) zu reduzieren ?

März/April 2000:
Die umweltfreundlichste Klasse wird gesucht: Nachdem attraktive Preise versprochen sind, ändert sich in den Räumen von Klasse 7 bis 11 einiges - Der Müll verschwindet vom Boden und wird richtig sortiert, die Fenster sind nach dem Unterricht geschlossen, das Licht ist aus und die Stühle stehen auf dem Tisch. Wenn es nach Ostern nur so weiter ginge! Aber Fachräume und Kursräume zeigen ja weiterhin: Nur die Idealisten tun auch ohne Preise etwas.

März 2000:
Die Photovoltaik-Anlage arbeitet seit einem Jahr störungsfrei. Bilanz 955 kWh.

Einsparung im Schuljahr 98/99
Schon im Februar 2000 erhalten wir wieder eine erfreuliche Mitteilung: Unsere Erfolge werden finanziell belohnt!
7.000.-DM (364.000 kWh bei der Heizung klimabereinigt)
10.500.-DM ( 105.000 kWh elektrische Energie)
300.-DM ( 360 m³ beim Wasserverbrauch)
2.700.-DM ( 2.160 l Müllvolumen pro Woche)

September 99
Nachdem die Aktivitäten zur Dachbegrünung und Pflanzung von Knickhecken sichtbar sind (Berichte an anderer Stelle), können wir zusammen mit Mülltrennung und Energieproduktivität genügend vorweisen, um als Umweltschule in Europa anerkannt zu werden.

Nov 98-Mai 99
Die BUNDjugend wettet mit der Bundesregierung, dass Schulen den CO2-Verbrauch in 7 Monaten um mehr als 10% reduzieren können. Das Johanneum erfährt zwar erst im März 99 davon, senkt den Verbrauch an elektrischer Energie in diesem Zeitraum aber trotzdem um 13%. Also nehmen wir an der Wette teil.

Jan-März 99
Die Photovoltaik-Anlage wird geliefert und von SchülerInnen und Lehrern aufgebaut.

November 98
Die Turnhalle wird an die computergesteuerte Regelungstechnik angeschlossen.

Einsparung im Schuljahr 97/98
Mit den üblichen 7 Monaten Verzögerung erhalten wir für unsere Einsparungen:
7.000.-DM (327.000 kWh bei der Heizung klimabereinigt)
6.500.-DM ( 70.000 kWh elektrische Energie)
300.-DM ( 350 m³ beim Wasserverbrauch)

Sommer 98
Wir erhalten die Zusage für eine Photovoltaik-Anlage.

NESSI 98
Weitere Thermostatventile und Energiesparlampen - Wasserdurchflussbegrenzer - Fensterumrüstung für Stoßlüftung - Schülerversuchskästen - Dokumentationsmaterialien

Februar 98
Der Vertrag über Energie-Einsparungen ist nach 1½Jahren unterschriftsreif und tritt rückwirkend in Kraft.

Januar 1998
Ein Kunst-Leistungskurs entwirft Plakate zur Mülltrennung (die zum Teil im Forum ausgestellt sind).
Der beantragte Papier-Container wird endlich geliefert.
Wir erhöhen die Zahl der gelben Tonnen.

Winter 97/98
Zur Umweltkonferenz in Kyoto werten wir den CO2-Verbrauch am Johanneum aus und senden unsere Einsparerfolgsmeldungen an das Umweltministerium.

NESSI 97
Wir kaufen Messgeräte und ersetzen Glühlampen durch Energiesparlampen. Der Hausmeister baut neue Thermostatventile und Spülkästen mit Spartaste ein.

Herbst 97
Die Stadt Lüneburg will Energiesparverträge im Rahmen der Budgetierung abschließen.
Rückwirkend erhalten wir 4.500.-DM für eingesparte 50.000 kWh im Schuljahr 96/97

August/September 1997
Zu Beginn des Schuljahres 97/98 gibt es einen Infostand der Abfallberaterin Frau Grevé zum Thema "Müllvermeidung und -sortierung" sowie eine kleine Ausstellung zum "umweltfreundlichen Schreibtisch".
Es werden versuchsweise 12 Tonnen für Verpackungsmüll (gelbe Säcke) im Hause verteilt. Der Umweltdienst (Schülerinnen und Schüler der 7. Und 8. Klassen) leeren den Inhalt in einen Container der GfA.
In der Cafeteria werden nach den Herbstferien Plastikbestecke und Wegwerfgeschirr ersetzt.

August 97
Die Antragsfrist für eine Demonstrations-Fotovoltaikanlage läuft ab. Das Johanneum hofft auf eine Anlage der Preußen-Elektra/Hastra im Wert von 15.000.- für eine Eigenbeteiligung von 2.500.-DM. Ergebnisse der Anlage (Spitzenleistung 1 kW) sollen von allen beteiligten Schulen über das Internet ausgetauscht werden.

Sommerferien 97
Der Schulträger erhält NESSI-Mittel für Investitionen und modernisiert die Regelungstechnik. Heizkreise und elektrische Verbraucher können von einem Computer gesteuert werden.

Juni 97
Die SV entwickelt ein Projekt zur Müllvermeidung und Müllsortierung am Johanneum. Anstelle von Geld erhalten wir vom Schulträger ein Antragsformular für den Wettbewerb „moderne Schule“. Auf diesem Umweg erhalten wir 1.200.-DM für die notwendigen Umstellungen. Im Schuljahr 97/98 werden gelbe Behälter für Verpackungsmüll aufgestellt und in einen Extracontainer entleert. Zugesagt ist ein Papiercontainer. Der Kunst-Leistungskurs entwirft Aufkleber und Plakate. In der Cafeteria wird Wegwerfgeschirr durch wiederverwendbares ersetzt.

Mai 97
Antrag zur Förderung von Energie-Einsparmaßnahmen (NESSI). Inzwischen sind 6.000.-DM bewilligt. Mit dem Einbau von Energiesparlampen und selbstbedienbaren Thermostatventilen wird im Oktober begonnen.

Ab Jan 97
Regelmäßige Treffen
zu Energie- und Umweltfragen am Johanneum

Ab Okt 96
Anschaffung von zwei Energiemeßgeräten. Zusammenarbeit mit der SV. Aktionen für Verhaltensänderungen.

Sommerferien 96
Die Heizungsregelung am Johanneum wird modernisiert

20.6.-25.6.96 Projektwoche am Johanneum
5 Schüler und 2 Lehrer werten die bisherigen Messungen aus. Zusätzlich hat uns die Hastra 3 Energiedetektive (Geräte zur Messung des Stromverbrauchs) und 2 Luxmeter (Helligkeitsmessung) ausgeliehen. Mit den Luxmetern zeigen wir, dass häufig Licht eingeschaltet wird, wenn es noch hell genug ist, dass Licht in den Treppenhäusern meist unnötig brennt, aber dass es im Forum an den Tischen zu dunkel ist.
Antrag an die Stadt Lüneburg: Wir wollen einen Vertrag über Energie-Einsparungen.
Knapp 2 Jahre später erhalten wir 3.100.-DM für eingesparte 30.000 kWh im Schuljahr 95/96

März 96:
Wir erhalten Verbrauchswerte für Strom und Gas, dazu Klimawerte von der Hastra. (Das ist unser Stromversorgungsunternehmen.)
Da es am Johanneum nur einen Stromzähler gibt, lässt sich die Aufteilung auf Schulgebäude und Turnhalle nur schätzen. Die Hastra stellt kostenlos einen Unterzähler zur Verfügung, die Stadt lässt ihn in den Osterferien einbauen.

Februar 96:
Umwelt-Forum "Energie-Sparen an Schulen" Veranstaltung im Glockenhaus. 2 Lehrer und 1 Schüler vom Johanneum sind anwesend.

Winter 95/96:
Nun läuft der Vergleich mit dem letzten Winter. Erste Einsparversuche, z.B. Appell, Fenster nach Unterrichtsende schließen, Fenster nicht dauernd kippen sondern stoßweise lüften.

Juli 94 - November 95:
Aller Anfang ist schwer! Es fehlen Vergleichswerte und Ansprechpartner.
Als Durchschnittsverbrauch der Jahre 93-95 wird später ermittelt: 251.000 kWh elektrische Energie

Juni 94:
Angeregt durch Artikel der Wilhelm-Raabe-Schule über Energiesparen beschließen zwei Physiklehrer am Johanneum, selbst mit Ablesungen der Zähler für Strom und Gas zu beginnen, um realistische Beispiele für den Unterricht zu erhalten. (Thema "Energie und Umwelt").

Dieter Böhm



obenAutor: Dieter Böhm Website  Letzte Änderung am 01. August 2004
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