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Exposystem Johanneum zur EXPO 2000 Alphabetischer Index

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Die Natur als Erfindung des Menschen
Jahr 2000   Pädagogischer Kongress

Kongress-Wokshops

Ort Johanneum Lüneburg, Theodor-Heuss-Str.1
Für den Tansfer vom Campus zum Johanneum wird gesorgt.
Pädagogischer Kongress

Ausführliches Programm

Workshops

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Das Kongress-Team
Zeit 14.00 bis 15.30 Uhr am 5. Oktober 2000
Themenfeld A: Schule vor den Herausforderungen der informationstechnischen Revolution
Themenfeld B: Die Lehrenden suchen nach einem neuen Rollenverständnis
Themenfeld C: Schule als lernendes System
Themenfeld D: Schule als Gegenstand gesellschaftlicher Erwartungen
Die Mehrzahl der Workshops wird von ausgewiesenen Experten geleitet. Daneben liegt die Vorbereitung einzelner Worksphops in den Händen von Schülerinnen und Schülern des Johanneums und Studierenden der Universität 


Themenfeld A:

Schule vor den Herausforderungen der informationstechnischen Revolution

Workshop 1:

 

Der digitale Klassenraum – pädagogische Utopie oder Schreckensvision?

Die Digitalisierung des Klassenraums ermöglicht es der Lehrkraft, sich den Lernenden verstärkt als Berater zuzuwenden, also ihrer pädagogischen Aufgabe besser gerecht zu werden als bislang. Wird dann aber die Technik nicht zu einem Moment der Entfremdung zwischen Lehrenden und Lernenden? Ersetzen PC und Internet das System Schule?

Leitung: Michael Ribold, Fernstudienzentrum, Universität Lüneburg

Themenfeld B:

Die Lehrenden suchen nach einem neuen Rollenverständnis

Workshop 2:

 

Die Lehrerin oder der Lehrer als Coach

Eignet sich die Gestalt des Trainers oder des Coaches als Modell für die Tätigkeit einer Lehrerin oder eines Lehrers? Gehen bei dieser Orientierung wesentliche Elemente verloren, die bislang pädagogische Praxis geprägt haben?

Leitung: Prof. Dr. Kurt Czerwenka, Inst. für Pädagogik, Universität Lüneburg

Workshop 3:

Die Bewertung der Bewerter

Dass die Leistung der Schülerinnen und Schüler permanent bewertet werden, scheint ein unaufhebbares Kennzeichen von Schule zu sein. Die spontanen, inoffiziellen Bewertungen des Unterrichts durch die Lernenden bleiben oft folgenlos. Gibt es Alternativen zu dieser Praxis?

Leitung: N.N., Universität Lüneburg

Themenfeld C:

Schule als lernendes System

Workshop 4:

Schule – Lernfabrik oder Gemeinwesen?

In der Schule müssen sich die Lernenden häufig als atomisierte Individuen behaupten. Möglichkeiten der Partizipation werden - wo sie vorhanden sind - kaum genutzt.
Schule als Gemeinwesen wäre dagegen im Sinne von Hartmut v. Hentig ein gemeinsamer "Lebens- und Erfahrungsraum", in dem Demokratie als Lebensform eingeübt werden könnte.

Leitung: Schüler und Schülerinnen des Johanneums und Studierende der Universität Lüneburg

Workshop 5:

Schule macht aus Kindern Schüler

Mit dem Eintritt in die Schule "beginnt der Ernst des Lebens". Treibt die Schule den Kindern den mitgebrachten Einfallsreichtum aus, um dann später diesen Verlust durch besondere pädagogische Bemühungen um "Kreativität" wieder wettzumachen?

Leitung: Brigitte Vater, Wissenschaftliches Institut für Schulpraxis, Bremen

Workshop 6:

Lehren als eine Form des Lernens: Schülerinnen und Schüler unterrichten Schülerinnen und Schüler

Wer, beispielsweise durch ein Referat, einen Gegenstand vermitteln will, erfährt, wie er sich ihn erst dadurch richtig aneignet, dass er ihn für andere bearbeitet und aufbereitet.

Leitung: Dr. Lutz Lehmann, Bredbro, Dänemark

Workshop 7:

Das Gymnasium Johanneum im Prozess der Schulentwicklung

Unsere gemeinsame Arbeit am Projekt der Weltausstellung der EXPO 2000 war eine gute Gelegenheit, mit der Schulentwicklung praktische Erfahrungen zu machen. Darüber wollen wir berichten und mit den Teilnehmern diskutieren.

Leitung: Dr. Ursel Krämer, Johanneum

Workshop 8:

Vernachlässigt das Gymnasium die Hochbegabten?

Werden hochbegabte Schülerinnen und Schüler nicht ständig unterfordert? Brauchen wir eine Elitebildung? Was ist das überhaupt: "hochbegabt"?

Leitung: Prof. Dr. Matthias von Saldern, Inst. für Pädagogik, Universität Lüneburg

Themenfeld D:

Schule als Gegenstand gesellschaftlicher Erwartungen

Workshop 9:

Die Firma Schule und ihre "Kunden"

Oft wird gefordert, dass die Schule als Organisation sich betriebswirtschaftlichen Erfordernissen anpassen soll. Wie weit trägt der Vergleich Schule - Firma? Betrachtet die Schule Schülerinnen und Schüler als "Kunden"? Welche Ansprüche stellt die Wirtschaft als "Kundin" an die Schule?

Leitung: Prof. Dr. Norbert Sturm, FB Wirtschaft, Fachhochschule Nordostniedersachsen

Workshop 10:

Schule als Sinnstiftungsinstanz

In unserer heutigen Gesellschaft, die von Individualisierung und moralischem Relativismus geprägt ist, soll die Schule eine Vielzahl kompensatorischer Aufgaben übernehmen, die traditionell vom Elternhaus, von den Kirchen und anderen Institutionen erfüllt worden sind: Drogenprävention, Umwelterziehung, Prävention demokratiefeindlicher Einstellungen etc. Ist die Schule damit überfordert?

Leitung: Pastor Hans-Wilfried Haase, Reformierte Kirche, Lüneburg
Nachfolgendes Kongress-Programm



obenAutor: OStD Peter Nissen Datum: Februar 2000. Letzte Änderung am 07. März 2001
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