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Sarah Schuhmann, Kann ein Ei ein Flummi sein? Die chemische Reaktion eines Eis mit Essig

Meine ersten Ergebnisse und darausfolgende Fragen

Ich ließ das Ei im Essig Essenz insgesamt drei Wochen und das im Speiseessig insgesamt fünf Wochen im Essigbad liegen, um genau sicher sein zu können, dass die Reaktion vollständig verlaufen war.
Schon nach einer Woche stieg kein Gas mehr auf. Bei beiden Versuchen nicht. Auch ist meine anfängliche These, dass das aufsteigende Gas das sei, dass zuvor aus dem Ei gedrückt worden sei, wiederlegt. Es handelt sich nämlich um ein Gas, das bei der Reaktion entstand.
Fraglich war für mich in diesem Augenblick allerdings zum einen, warum bei der Reaktion mit dem Essig Essenz mehr Gas entstand als bei der Reaktion mit dem Speiseessig. Auch wusste ich nicht, mit welchem Stoff oder welchen Stoffen der Essig oder nur Teile davon reagiert, damit dieses Gas entsteht. Auch war mir unklar was sonst noch in den Reaktionen entstanden war. Doch was mich am brennendsten interessierte war, inwiefern der Essig die Eier verändert hat. Darum schnitt ich die Eier auf …

… Das Erste, was mir auffiel war, dass die Eierschale vollständig verschwunden war. Auch waren die Eier jetzt knapp doppelt so groß wie zuvor. Es musste auf ihnen ein starker Druck liegen, da die Haut, die zuvor sich zwischen Eischale und Eiklar befand, jetzt aber das "Ei" umgab, kaum, dass ich ein Skalpell anlegte, riss.
Ich erkläre mir die unterschiedlichen Ergebnisse bei den Versuchen folgendermaßen: Wenn man ein Ei in Wasser legt, passiert, sofern man es nicht kocht, gar nichts. Essig ist eigentlich nur Wasser mit Essigsäure. Daher können die Reaktionen nur durch die vorhandene Essigsäure hervorgerufen worden sein. Im Essig Essenz ist mehr Essigsäure enthalten als im Speiseessig. Daher kann bei dem Versuch mit dem Essig Essenz mehr von dem Ei reagieren und die Reaktionen laufen deutlich intensiver ab.


oben Autoren: Sarah Schuhmann Web: Daniel Wagenknecht     Datum: Februar 2005. Letzte Änderung am 25. Februar 2005
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