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Austausch zwischen dem Gymnasium Johanneum, Lüneburg, und der Schule 22, Ishevsk

Erster Gegenbesuch im Herbst 2002

Anja Noske: Was wir so alles in Ishevsk gemacht haben

29.09.

30.09.

01.10.

03.10.

04.10.

05.10.

06.10.

07.10.

08.10.

09.10.


Am 29.09.2002 sind wir in Ishevsk angekommen, und schon am Abend haben Anna Lena, Anna-Verena und ich die ersten Bekanntschaften mit anderen russischen Jugendlichen gemacht, außer mit denen, die wir aus unseren Gastfamilien kannten.

Am Montag morgen ging es auf Stadtrundfahrt. Auch im Bus hatten wir viel Spaß, wie man hier sehen kann

Dieses Denkmal gehört zu einer Stadtführung in Ishevsk dazu: Hier wird der Soldaten des sogenannten Großen Vaterländischen Krieges (des Zweiten Weltkriegs) gedacht. Vor dem Denkmal brennt ein ewiges Licht

Die frisch renovierte Marienkirche wurde uns ebenfalls gezeigt. Hier erlebten wir eine Tauffeier mit, von der wir vorher nichts wussten


Am nächsten Tag, dem 30.09.02, lernten wir als erstes die Stadt etwas näher kennen. Während einer Stadtrundfahrt wurden uns einige Denkmäler, wie das ewige Feuer, die Aleksander-Njevsky-Kathedrale und andere Sehenswürdigkeiten der Stadt Ishevsk gezeigt. Nach dem Mittagessen in der Uni fuhren wir ins Rathaus und wurden vom Stellvertretenden Bürgermeister begrüßt und hörten uns anschließend eine Vorlesung eines Professors über Udmurtien an.

Nach dem Mittagessen in der Mensa der Universität ging es weiter mit der Stadtrundfahrt. Hier kamen wir gerade an der Staatsduma vorbei, in der sowohl die Regierung Udmurtiens als auch die von Ishevsk untergebracht sind

In diesem Gebäude wurden wir vom stellvertretenden Bürgermeister von Ishevsk, Herrn Protosanow, begrüßt. Auf diesem Bild kann man sehen, wie er gerade von Herrn Walsh, dem Leiter der diesjährigen Gesamtdelegation aus Lüneburg, ein Geschenk entgegengenommen hat

Aufmerksam verfolgten wir die Ausführungen von Herrn Protosanow. Und er nahm sich wirklich viel Zeit für uns, ging ausführlich auf unsere Fragen ein


Dieser von aufregenden Eindrücken geprägte Tag wurde mit einem von der Schule 22 ausgerichteten Begrüßungsabend wunderschön abgeschlossen.

Auf diesem Foto kann man die Gruppe sehen, die im Jahr 2001 in Lüneburg gewesen ist (also auch unsere Gastgeschwister). Leider konnten an diesem Abend zwei ehemalige Schüerinnen nicht kommen, weil sie bereits studieren und in anderen Städten wohnen oder Termine hatten

Hier hielt Antonia während des Begrüßungsabends eine kleine Rede. Sie sagte, wie froh sie sei, in Ishevsk zu sein, und sprach uns anderen damit aus der Seele

Zum Begrüßungsabend brachten nicht nur die Gasteltern Speisen mit, sondern noch viele andere. Und so füllte sich der Tisch nicht nur mit sehr vielfältigen, sondern auch mit ebenso leckeren Gerichten, die meist typisch für Udmurtien oder für Russland sind

Und wie man sehen kann, ließen wir es uns ausgiebig schmecken

Nachdem wir am nächsten Tag die Schule etwas näher kennengelernt, einige Unterrichtsstunden besucht und dort zu Mittag gegessen hatten, machten wir uns auf den Weg zu einem sogenannten Kinder- und Jugendpalast. Wir wurden dort durch die Räumlichkeiten geführt und uns wurde das Prinzip dieses Jugendpalastes erklärt.

Zu einer Feier in Russland gehört der Gesang dazu. Und so ließen auch wir uns nicht lange bitten, sondern sangen 'Bei mir bist Du schön'

Es besteht darin, dass hauptsächlich Kinder, aber auch Jugendliche verschiedene Arbeitsgemeinschaften besuchen können. Diese werden von Pädagogen geleitet, die dort ehrenamtlich arbeiten, um den Kindern ein gutes Programm zu bieten. Dieser Abend wurde dann mit einer sehr lustigen Party gekürt.

Hier wurden wir gerade im Foyer von der stellvertretenden Leiterin des Jugendpalastes begrüßt. Wir wurden an diesem Nachmittag von zwei Lehrerinnen der Schule 22 begleitet

Hier warfen wir einen Blick in eine der vielen Arbeitsgruppen. In dieser Arbeitsgruppe lernten die Kinder den Bau von Modellflugzeugen, die sie in allen Schritten selbst hergestellt hatten (na ja, einen Baum haben sie natürlich nicht gefällt)


Der 3.10. war für alle in Deutschland ein Feiertag, aber wenn man erst einmal in Russland ist, hat man gar keine Zeit mehr, daran zu denken, denn dieser Tag wurde gefüllt, mit Schule am Vormittag und einer kurzen Freizeit am Nachmittag. Während dieser freien Stunden lernte ich eine russische Musikschule und deren Inneres bzw. die Unterrichtsmethoden und eine der äußerst netten, aber strengen Klavierlehrerinnen kennen. Danach brachte mich meine (russische) Freundin in das dortige "Kulturhaus", wo wir uns eine Vorführung der nationalen Tanzgruppe Italmas ansahen. Zu Fuß ging es dann im Eilschritt in das Jugendheim "Wiedergeburt" für Deutsch-Russen oder auch Russland-Deutsche genannt. In dieser Einrichtung können sich Jugendliche treffen, die deutsche Vorfahren oder Verwandte haben oder die einfach nur so Interesse an der deutschen Sprache oder Kultur haben.

Vor der Universität von Ishevsk, aufgenommen am 04. Oktober. Am Morgen dieses Tages wurden wir von Schnee überrascht. Dadurch fiel leider der geplante Ausflug ins udmurtische Museumsdorf Ludorwaj aus. Aber auch so hatten wir noch viel Spaß

Den ersten Schnee für den kommenden Winter durften wir am 4.10. miterleben. Dadurch fiel leider ein geplanter Ausflug in ein Museumsdorf aus, aber wir hatten auch in der Schule und bei einem spontanen Einkaufsbummel wieder einmal viel Spaß. Gegen 17 Uhr durften wir an einem Konzert für die Lehrer teilnehmen und nach einem gemeinsamen Essen hatten wir wieder einmal viel Spaß bei einer Party bei Seda und ihrer Gastschwester.

Auch den Samstag verbrachten wir zuerst mit einem Ausflug (in die udmurtischen Dörfer Staraja Monija und Malaja Purga) und danach mit einer Geburtstagsparty bei Marina, Anna-Verenas Gastschwester. Als Krönung dieses Wochenendes durften wir mit mehreren Gastgeschwistern und Freundinnen in die Ishevsker Szene-Disco "New-Dance" gehen.

Der darauf folgende Sonntag (6.10.) galt als Familientag, und während die anderen vier Mädchen Verwandte der Gastfamilien besuchten, fuhr ich mit den Eltern und zwei Freundinnen meiner Austauschschülerin vom September 2002 (gewohnt habe ich bei der von 2001) zu deren Datscha, und wir verbrachten den Tag mit Schaschlik grillen, Spazieren gehen und Karten spielen.

Das Opernhaus liegt am Zentralplatz von Ishevsk. Hier wurde das Ballett 'Schwanensee' aufgeführt

Am Abend guckten wir uns mit der gesamten Gruppe das Ballett "Schwanensee" von Tschaikowsky im Opernhaus an.

Die Aufführung dieses Balletts war die Saisoneröffnung für die Spielzeit 2002/2003 am Theater von Ishevsk. Am Ende der Vorstellung bekamen die Akteure ihren verdienten Applaus


Am 7.10. fand in der Schule ein kleiner Projekttag statt. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und ich wurde von einer Austauschpartnerin meiner Schwester (von 1999) abgeholt und lernte deren Familie kenne. Im Laufe des Nachmittags bekam ich einen Hustenanfall, weil wir uns so viel zu erzählen hatten. Später musste ich feststellen, wie schlecht mein Englisch war, da ich mich mit dem Bruder und seiner Frau nur auf Englisch unterhalten konnte. Auch eine sehr interessante Erfahrung! Schließlich fand auch an diesem Abend eine kleine Party bei Anna Lena und ihrer Gastfamilie statt.

Auch der Nachmittag des 8.10. war selbst zugestalten; morgens hatten wir Sarapul besucht. Ich ging mit meiner russischen Freundin ein weiteres Mal in ein Café. An unserem vorletzten Abend besuchten wir eine vom Jugendheim der Russland-Deutschen organisierte Disco.

Hier befinden wir uns gerade auf der 'Puschkinskaja', einer der größten Straßen in Ishevsk, an der man auch viele Geschäfte finden kann. Wir hatten nicht immer einen derart strahlend blauen Himmel wie auf diesem Bild

9.10.: Nach einem ernsten, aber zugleich fröhlichen letzten Schultag gingen Antonia und ich zum letzten Mal in die Stadt. Und wenn unser erster Tag mit einem Begrüßungsabend endete, schlossen wir unseren letzten Tag und damit auch unseren gesamten Aufenthalt in Ishevsk logischerweise mit einem Abschiedsabend ab, der sich dann als eine Heulpartie entpuppte.

Die Abschiedsstimmung ist während des Abschiedsabends fast mit Händen zu greifen, nicht wahr?

... eine Heulpartie ... aber immerhin mussten wir am nächsten Tag unsere neuen Freunde ja auch (vorerst) wieder verlassen

Auch dieses Foto wurde während des Abschiedsabends gemacht. Es zeigt die Deutschlehrerinnen der Schule 22, die Direktorin sowie Mira (Englischlehrerin) und Lilja (Musiklehrerin)


Am 10.10. fuhren wir dann wieder ab und mussten unsere neuen Freunde schweren Herzens (vorerst) verlassen.

nach oben Autor: Anja Noske Web:EmailRainer Kunze Datum: Herbst 2002. Letzte Änderung am 05. November 2004
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