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Austausch zwischen dem Gymnasium Johanneum, Lüneburg, und der Schule 22, Ishevsk

Der Besuch aus Ishevsk im Jahr 2003


Der Besuch in Lüneburg erregte auch im Jahr 2003 das Interesse der Medien in Ishevsk. Eine Zeitung berichtete aber weniger darüber, als vielmehr über einen anderen erfreulichen Aspekt des Austauschs.
Die Übersetzung dieses Artikels ins Deutsche hat Herr Dr. Zimmer besorgt, ehemaliger Lehrer am Gymnasium Johanneum.


Ishewsk - Lüneburg: eine vielversprechende Beziehung

Wir versuchen seit langem mit Deutschland befreundet zu sein. Tatsächlich ist es so innerhalb der Grenzen eines klar definierten Gebiets und eines überaus offenen Kreises - in der Sphäre eines Schulaustauschs. Wir in der Schule 22, des Lyzeums der Stadt Ishewsk, haben uns entschlossen enge Freundschaft zu schließen mit der Stadt Lüneburg, einer Stadt in Niedersachsen.

Um das Glück vollzumachen, fehlte uns aber noch eine ganze Kleinigkeit: die finanzielle Unterstützung und ein mit Wappen versehenes, gedrucktes Schreiben, in welchem amtlich und auf höchster Ebene die Anerkennung aller unserer internationaler Unternehmungen (in einer Liste) aufgeführt sein sollte. Wir haben lange darauf gewartet - ca. zehn Jahre. Aber schließlich hat die Gerechtigkeit triumphiert. Das linguistische Lyzeum Nr. 22 mit dem Namen A. S. Puschkins wurde Preisträger im Wettbewerb der "grantowui"-Programme "Ishewsker Ferien".

Das pädagogische Projekt des sprachlichen Sommerlagers des Puschkin-Lyzeums hieß "Weltkultur" und war das erfolgreichste. Mit den (auf diese Weise) erhaltenen Mitteln [Preisgeldern?] hatte das Lyzeum die Möglichkeit, mit einer Reihe von Schülergruppen Praktika in Form eines sprachlich-kommunikativen Marathons durchzuführen. Einfacher gesagt, unser Staat hat sich damit ernstlich entschlossen, derartige vielversprechende Beziehungen zu unterstützen. Diese gewinnen nun einen doppelseitigen Charakter: Nicht nur unsere Kinder haben nun die Möglichkeit sich mit Ausrufen des Erstaunens in der Fremde umzutun, sondern auch ihre Altersgenossen aus Lüneburg als langersehnte Gäste. In der Heimat Oliver Kahns konnten rege Tätigkeit und Interesse gegenüber russischen Schülern und Studenten festgestellt werden.

Herr Senne, Vorsitzender des Bürgervereins und ehemaliger Direktor des Johanneums, hat auf alle erdenkliche Weise geholfen, die internationalen Beziehungen mit unserer Stadt auszubauen. Alle die Jahre hindurch bemühte er sich, die Aufmerksamkeit der deutschen Öffentlichkeit darauf zu lenken, dass ein interkultureller Dialog mit Ishewsk ebenso anziehend sein kann wie z.B. mit Warschau oder mit den Staaten, mit denen wissbegierige Deutsche von Natur aus Verbindung pflegen.

Wir haben Grund uns noch eines Mannes mit Dankbarkeit zu erinnern, der niemals gleichgültig geblieben ist, wenn es galt, Ishewsker mit dem heimatlichen Bier vertraut zu machen. Wir möchten (hiermit) Herrn Tietje, Rektor der Lüneburger Hauptschule in Oedeme, danken, dass er Möglichkeiten aufgetan hat, im Land der Sachsen zu weilen als Gäste und gleichberechtigte Partner.

Heute versammeln sich zukünftige Studenten im Lyzeum bei einem Tässchen Kaffee und erinnern sich ihrer Auslandsreisen. Sie stellen fest, dass sie sich dort sicher und gleichwertig fühlen können. Die zur Verfügung gestellten Mittel haben uns in der Tat bei der Vorbereitung der folgenden Reise geholfen. Wir möchten darauf vertrauen, dass die Regierung Udmurtiens und die Ishewsker Stadtverwaltung auch weiterhin als Sponsoren einer russischen-deutschen Wechselbeziehung auftreten.

Auf dem [hier nicht abgedruckten] Bild zeigen Schüler der Schule 22 Herrn Tietje die Anfangsgründe der russischen Rockmusik.

Ramziya Zaynutdinova, Studentin der journalistischen Fakultät der staatlichen udmurtischen Universität
(Die Anmerkung in eckigen Klammern ist von Rainer Kunze zum besseren Verständnis hinzugefügt worden.)

nach oben Autorin: Ramziya Zaynutdinova Web:EmailRainer Kunze Datum: Frühjahr 2005. Letzte Änderung am 05. Februar 2005
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