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Austausch zwischen dem Gymnasium Johanneum, Lüneburg, und der Schule 22, Ishevsk

Reiseführer Udmurtien

Dieser Reiseführer über Udmurtien ist an der Schule 22 entstanden
Sie finden hier die Online-Version des gedruckt vorliegenden Werks

Landwirtschaft


Vor der russischen Revolution (1917) zählte man in Udmurtien rund 160.000 Bauernhöfe. Die meisten Bauern fristeten ein klägliches Dasein, und der Hunger bedrohte die Udmurten ständig. Die Bodenflächen des heutigen Udmurtiens umfassen 42.100 km2, davon werden 50% der Flächen landwirtschaftlich genutzt.

Die Republik wird in 25 landwirtschaftliche Rayons geteilt. Mehr als 15% der Erwerbstätigen Udmurtiens arbeiten in der Landwirtschaft (zum Vergleich: in der Bundesrepublik Deutschland 4%, in Frankreich 5%, in Spanien 9% und in Griechenland 20%).

Weizenfeld in Udmurtien

Für der Ackerbau braucht man große Flächen und guten Boden. Besonders gutes Ackerland gibt es im Süden Udmurtiens. Die Grundlage des Ackerbaus und der ganzen Landwirtschaft ist der Getreideanbau. Am meisten wird Roggen angebaut, er ist frostbeständig, dürrefest und frühreif. Andere Getreidekulturen sind Weizen, Buchweizen, Gerste, Hafer und Hirse.

Die wichtigste agrartechnische Kulturpflanze ist langfaseriger Flachs. Es muss betont werden, dass Udmurtien der wichtigste Flachslieferant des Uralgebietes ist.
Der Gemüseanbau ist in Udmurtien ziemlich hoch entwickelt und bringt ein gutes Einkommen. Das Frühgemüse wird in Treibhäusern und Warmbeeten angebaut. Die Kartoffeln wachsen in Udmurtien überall: sie dienen auch zu technischen Zwecken und als Futterkultur. In den letzten Jahren werden mehr als 70% der Kartoffeln und des Gemüses in privaten Bauernhöfen angebaut.

Der Gartenbau ist allerdings nicht gut genug entwickelt. Man kann aber Kirsch- und Apfelbäume, Himbeer-, Stachelbeer- und Johannisbeersträucher erfolgreich anpflanzen. Als Futter- und Nahrungskulturen sind auch Sonnenblumen, Zuckerrüben und Klee zu nennen.

Udmurtisches Brot


Die Viehzucht spezialisiert sich hauptsächlich auf die Züchtung von Rasserindern; es entwickelt sich aber auch Schweine- und Geflügelzucht.
In manchen Orten der Republik gibt es auch eine sehr erfolgreiche Bienenzucht.

Landwirtschaftliche Produkte wie Gemüse, Kartoffeln, Eier und Milchprodukte werden aus Udmurtien in andere Regionen Russlands geliefert. Die Verkehrswege und die Marketing-Strukturen müssen jedoch noch verbessert werden, damit die Erzeuger bessere Preise erzielen können.


Es geht weiter mit

nah1. Karte von Udmurtien

nah2. Willkommen in Udmurtien!

nah3. Transportmöglichkeiten

nah4. Politischer Aufbau und Staatssymbolik der Republik Udmurtien

nah5. Udmurtien - das Land der 1000 Wasserquellen

nah6. Udmurtien-Chronik

nah7. Die Entwicklung der Industrie

nah8. Industrie heute

nah9. Landwirtschaft

nah10. Natur

nah11. Klima

nah12. Wenn der Hahn kräht ...

nah13. Sanatorien - Profilaktorien

nah14. Es lohnt in Udmurtien zu sehen ...

nah15. Ishevsk

nah16. Praktische Tipps fürs tägliche (Über-) Leben

nah17. Literaturverzeichnis

nah18. Impressum

nach oben Autoren: Galina Novitskaja, Witalij Gorbuschin; Web:EmailRainer Kunze Datum: Herbst 2004. Letzte Änderung am 06. November 2004
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