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Schüler beweisen Geschäftsgeist mit pfiffigen Ideen | Ausgezeichnete Unternehmer: Nico Zodri, Lehrer Bernhard Seitz, Melissa Pute und Martin Wierzyk (vonlinks) von der Schülerfirma Jojo einergy haben den ersten Preis für den besten Businessplan abgeräumt. Sie setzen auf die Kraft der Sonne. Fotos: t&w | ||||
ahe Lüneburg. Die Kraft der Sonne lässt sich gut verkaufen. „Wir haben schon wieder so viele Anteile verkauft, dass wir zwei neue Anlagen bauen können", sagt Nico. Er arbeitet bei „Jojo energy", das Unternehmen vermarktet Photovoltaik-anlagen. Jeder kann für 50 Euro einen Anteil an einer solchen Anlage erwerben. Es verspricht eine lohnenswerte Investition zu werden, mindestens 20 Jahre lang gibt es Zinsen. Eine pfiffige Geschäftsidee von jungen Leuten: „Jojo energy" ist eine Schülerfirma. Eine
| von 35, die sich gestern bei der ersten Messe für Schülerfirmen in der Ritterakademie präsentierten. Der 17 Jahre alte Nico und seine Arbeitskollegen gehen noch zur Schule. Sie lernen am Johanneum, wollen bald Abitur machen. Deshalb sind sie zur Messe auch nur in knapper Besetzung erschienen, nur drei der acht Mitarbeiter sind gekommen.-„Die anderen müssen Klausuren schreiben", verrät Lehrer Bernhard Seitz, der die Schülerfirma betreut. Auf dem Dach des Gymnasiums an der
| Theodor-Heuss-Straße steht bereits eine Solaranlage, weitere sollen hinzukommen. Derzeit verkaufen Nico und Co. dafür fleißig Anteile. Die Idee hat selbst Fachleute überzeugt. Bei einem Wettbewerb anlässlich der Messe, an dem sich 14 Schülerfirmen beteiligten, kürten Experten die Johanniter für ihre Idee und ihren Businessplan als Sieger. Dafür gab's satte 500 Euro. 300 Euro für Platz zwei gingen an die Schülerfirma Kratzbaum der BBS Soltau, 200 Euro an das Jungunternehmen „Mathe zum
| Anfassen" «aus Clenze. Dass sich selbst Müll zu Geld machen läsist, zeigt die Schülerfirma „ModaReMa" von der Realschule j in Bardowick. Aus leergetrunkenen Capri-Sonne-Tüten schneidern sie jeden Montag chice Umhängetaschen, Güritel und Portmonees. „Wir fertigten manches auch ganz individuell auf Bestellung", sagt lylitarbeiterein Angelina (16) stlolz. Arbeitskollegin Nina dageigen scheint noch nicht so ganz überzeugt vom eigenen Produkt: „Selbst laufe ich nicht mit so einer Tasche
| rum, das traue ich mich irgendwie noch nicht so richtig." Schwein gehabt hat Jessica Nörren, und zwar jede Menge. Denn die 16-Jährige und ihre Kollegen der Firma creative wood works der Hauptschule Embsen machen in Holz, fertigen daraus Möbel, Nistkästen und kleine Sauereien, tierische Hingucker aus verschieden großen Baumstämmen und Schrauben, die als Augen dienen. Drei Beispiele von vielen. Mehr als 50 Schülerfirmen in der Region werden vom Schulbiologie- und Umweltbildungs-
| zentrum betreut. Dessen Leiter Frank Corleis hatte die Messe unter dem Motto „Nachhaltige Schülerfirmen für eine zukunftsfähige Schule" maßgeblich mit vorbereitet, als Partner waren das BLK-Programm Transfer-21 Niedersachsen und die Sparkasse mit im Boot. Die Auszubildenden des Geldinstituts boten gar Workshops für die Schüler an. Mehr Informationen gibt es im Internet unter > www.schubz.de. > www.transfer-21.nibis.de
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