Hauptinhalt

| von links nach rechts: | |
| obere Reihe: | Jürgen Langlet, Klaus Ackermann, Stefan Springmann, Tina Sorbe, Michael Fügener |
| untere Reihe: | Friedrich Suhr, Jörg Maliers, Ingrid Lönngren, Torsten Stöber, Reiner Wagner, Dr. Marco Rossow |
"Der verbreitete Glaube an das jugendliche Alter der Chemie ist ein Irrtum, welcher zufälligen Umständen seine Entstehung verdankt; sie gehört zu den ältesten Wissenschaften." (Justus von Liebig)
Nicht die verspottete Alchemie, sondern Chemie als exakte Naturwissenschaft wird schon seit vielen Jahrzehnten am Johanneum unterrichtet. Wurde das Fach vor noch gar nicht so langer Zeit vornehmlich von der Lehrkraft vorgetragen, so steht heute schülerorientiertes Handeln im Mittelpunkt des Unterrichts: Gruppenarbeit, Partnerarbeit, eigenständiges Experimentieren nach selbst entwickelten Versuchen sowie selbständiges Lernen.
Chemie bestimmt heute unseren Alltag mit, wenngleich es uns nicht immer bewusst ist. Schülerinnen und Schüler werden täglich mit der "Alltagschemie" konfrontiert. Sie, wie auch die "Laborchemie", bestimmen heute in zunehmendem Maße die Inhalte eines modernen, zukunftsfähigen Chemieunterrichts. Diesen Prozess voranzubringen, ist Aufgabe und Anliegen der Fachgruppe Chemie. Dass dies gelingt, wird an der breiten und erfolgreichen Beteiligung an den Wettbewerben "Jugend forscht" und "Schüler experimentieren" deutlich. Es zeigt sich aber auch in der Teilnahme am Schulversuch "Mädchen und Jungen in den Naturwissenschaften" in den 90er Jahren des letzten Jahrhunders. In diesem Zusammenhang sind auch zahlreiche Fortbildungsveranstaltungen zu erwähnen, die an unserer Schule durchgeführt wurden. Im Rahmen des Projektes "Naturwissenschaftlicher Unterricht in Niedersachsen" (NUN) steht ein Teil des Fachkollegiums mit zahlreichen Lehrerinnen und Lehrern in unserer Region über neue Inhalte und Methoden im gedanklichen Austausch.